Pferde als schöner Ausgleich für Körper und Seele

Nach einem stressigen Arbeitstag braucht jeder Entspannung und einen Ausgleich. Die einen machen einen Spaziergang durch unser schönes Städtchen Borken die anderen fahren in den Pferdestall. Ja, richtig, in den Pferdestall, denn es ist erwiesen, der Umgang mit Pferden wirkt sich positiv auf die Stimmung des Menschen aus. Nicht umsonst werden Pferde auch begleitend in Therapien mit körperlich und geistig behinderten Menschen eingesetzt. Die menschlichen Bedürfnisse nach Zuwendung und dem Gefühl angenommen zu werden, werden durch das Pferd befriedigt. Auch das Streicheln eines Pferdes senkt beim Menschen den Blutdruck und die Herzfrequenz, es werden weniger Stresshormone ausgeschüttet.

Neben dem Umgang mit dem Pferd ist auch das Reiten als Sport nicht zu unterschätzen. Beim Reiten werden so ziemlich alle Muskeln des menschlichen Körpers beansprucht. Wer das erste Mal nach einer Reitstunde vom Pferd steigt, wird sich wundern, wo er überall Muskeln hat, die am Anfang auch etwas schmerzen werden. Selbst für Rückenkranke ist Reiten ein guter Sport um die Rückenmuskulatur nachhaltig zu stärken, außerdem fördert die dreidimensionale Bewegung des Pferdes den Gleichgewichtssinn.

Das Angebot an Pferdeställen ist groß

In und um Borken gibt es verschiedenste Reitställe welche Reitunterreicht für Anfänger und Fortgeschrittene anbieten. Wer gerne mit dem Reiten anfangen möchte, sollte sich die Reitanlage vorher einmal anschauen und vielleicht auch beim Reitunterricht zuschauen. So bekommt man einen ersten Eindruck von den Leuten, der Art des Reitunterrichtes und den Pferden. Hat man einen positiven Eindruck und entschließt sich zur ersten Reitstunde, fängt es für Anfänger in der Regel mit einer Longenstunde an. Der Reitlehrer lässt das Pferd an einer langen Leine um sich herum laufen und hat es somit unter Kontrolle. Der Reitschüler sitzt in der Regel ohne Zügel auf dem Pferd, damit er lernt sein Gleichgewicht zu finden und sich nicht an den Zügeln festhält. Klappt das in allen drei Grundgangarten, Schritt, Trab und Galopp, bekommt der Reitschüler Zügel in die Hand und wird von der Longe entlassen. Nun muss er lernen das Pferd eigenständig durch die Reitbahn zu dirigieren. Die weiteren Reitstunden finden dann meistens in kleinen Gruppen mit 4-6 Reitern auf einem eingezäunten Platz oder in einer Reithalle statt.

Vor und nach jeder Reitstunde gehört außerdem das pflegen, putzen und satteln des Pferdes dazu. Vor dem Reiten müssen zum einen die Hufe ausgekratzt werden um sie von Dreck und eventuell kleinen Steinchen zu befreien. Es wird kontrolliert ob alles okay ist und, sofern das Pferd beschlagen ist, ob das Hufeisen noch richtig sitzt. Das gesamte Pferd wird mit Striegel und Bürste gesäubert, besonders gründlich muss im Bereich der Sattellage gearbeitet werden, sonst kann es zu Scheuerstellen kommen. Auch das Langhaar, Mähne und Schweif, werden gepflegt und von Verunreinigungen befreit. Es ist nämlich absolut verpönt mit einem Pferd in die Reitbahn zu gehen, welches noch Stroh im Schweif hat. Nach dem Reiten wiederholt sich die Prozedur. Zunächst werden Sattel und Trense abgenommen und dann werden die Hufe kontrolliert, denn es könnte sich beim Reiten ein Stein in den Huf getreten haben, welcher entfernt werden muss. Außerdem wird das Pferd noch einmal übergebürstet, vor allem an den Stellen wo das Fell vom Schweiß verklebt ist, muss es wieder aufgelockert werden.

Beim Ausritt mit dem Pferd entspannen

Wer nun schon einige Reitstunden hatte und sein Pferd sicher in allen Gangarten durch die Reitbahn dirigieren kann, kann einen ersten Ausritt in Begleitung des Reitlehrers wagen. Das Pferd sollte ein geländeerfahrenes und verlässliches Schulpferd sein, so kann man seinen ersten Ausritt genießen und dabei auch entspannen. Es gibt nämlich nichts Schöneres als mit dem Pferd durch die Natur zu streifen. Auch Nadine Nitsche von Kristallkraft Naturprodukte kann so den Alltagsstress abschütteln: „Mit meiner Traberstute Jakira bin ich zu gerne im Wald und in der Feldmark unterwegs. Das ist Entspannung pur und Streicheleinheiten für die Seele.“
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