Reisetipps zum Saisonstart: Vom Stettiner Haff bis in den Allgäu

Ellwangen liegt idyllisch eingebettet in die Landschaften der Schwäbischen Ostalb. Foto: djd/Stadt Ellwangen
 
Der Kocher-Jagst- sowie der Neckartal-Radweg zählen zu den beliebtesten Radrouten in Deutschland. Foto: djd/Arbeitsgemeinschaft Kocher-Jagst-Radweg/Jan Bürgermeister
Borken (djd/hie). Der Frühling ist in Sicht mit seinen angenehmen Temperaturen – und weckt in den Menschen aufs Neue das Reisefieber. Man bekommt wieder Lust auf Entdeckungen und vor allem auch aufs Aktivsein. Spannende Ziele liegen quasi direkt vor der Haustür. Unsere Tipps zum Saisonstart führen einmal quer durch Deutschland: Von Mecklenburg-Vorpommern geht es nach Baden-Württemberg und von dort in den Süden Bayerns.


Das Stettiner Haff blüht auf


Zwischen Küste und riesigen Buchenwäldern gibt es am Stettiner Haff am südöstlichsten Zipfel Mecklenburg-Vorpommerns zu keiner Jahreszeit für Familien so viel zu bestaunen wie im Frühjahr. Im Tierpark Ueckermünde etwa sind mehr als 100 Arten zu Hause, darunter auch Affen und Mufflons. Viele der Gehege sind begehbar. Der Botanische Garten von Christiansberg wiederum wird regelmäßig zu einem der schönsten des ganzen Nordens gewählt – im Laufe von über 30 Jahren wurde aus dem Privatgarten ein 30.000 qm großes Blütenmeer. Bänke laden dazu ein, die Frühblüher, Magnolien und Rhododendren in aller Ruhe zu betrachten. Sehenswert sind zudem etwa der Naturpark „Am Stettiner Haff“ oder die Freilichtmuseen „Ukranenland“ und „Castrum Turglowe“ in Torgelow.


Frühlingswandern in der Schwäbischen Ostalb


Die Blütenpracht der Natur im Frühling können Outdoor-Enthusiasten kaum erwarten: Abwechslungsreiche Touren erwarten Wanderfreunde etwa rund um das Städtchen Ellwangen an der Jagst. Die gut ausgeschilderten Wege führen in die idyllischen Landschaften der Schwäbischen Ostalb – durch Wälder, zu Seen, spektakulären Aussichtspunkten und zahlreichen Kulturschätzen. Wer sich für sakrale Bauten interessiert, ist etwa auf dem Kapellenweg richtig – einer von zwölf Rundwanderungen des Wanderwegenetzes Ellwangen-Rindelbach-Schrezheim. Startpunkt der zwölf Kilometer langen Strecke durch die Ellwanger Berge ist die Wallfahrtskirche Schönenberg, eines der Schmuckstücke barocker Baukunst auf der Schwäbischen Alb. Mehr Infos zu dieser Route und zu den anderen Wandertouren gibt es unter www.ellwangen.de.


Radelspaß an Kocher, Jagst und Neckar Eine mehrtägige Flusstour, ein genussvoller Tagesausflug durchs Rebenmeer oder eine Familienausfahrt in den Naturpark: Die Radregion an Kocher, Jagst und Neckar bietet Aktivurlaubern viele Möglichkeiten. Gleich drei vom ADFC mit vier Sternen ausgezeichnete Qualitätsradrouten und viele weitere reizvolle Regionalrouten und Themenradwege durchziehen die abwechslungsreichen Landschaften. Die baden-württembergische Region ist mit ihren zahlreichen „Bett+Bike“-Betrieben, Fahrradvermietungen sowie fahrradfreundlichen Einkehrmöglichkeiten bestens auf Radfahrer eingestellt. Das neue Radtourismusportal www.radfahren-bw.de informiert anschaulich über die gesamte Radregion, gibt Inspirationen und stellt die schönsten Tagesstrecken entlang der beliebten Flussrouten vor.


Auf den Spuren des „Wasserdoktors“ im Allgäu


Das Streben nach einem ganzheitlichen Wohlbefinden wurde bereits im 19. Jahrhundert von Sebastian Kneipp propagiert. Seiner Überzeugung nach basiert ein gesundes, zufriedenes Leben auf fünf Säulen: Wasser, Ernährung, Heilpflanzen, Bewegung und Lebensführung. Wer ganz im Sinne der Kneippschen Philosophie neue Kraft schöpfen und sich wieder vitaler fühlen will, ist im Kneippkurort Ottobeuren richtig. Denn hier im bayerischen Voralpenland wurde der spätere Pfarrer geboren. Bis heute ist sein Einfluss überall zu spüren. Im Kneipp-Aktiv-Park etwa kann man an sieben inspirierenden Erlebnisstationen seine Sinne und motorischen Fähigkeiten fördern. Der harmonisch angelegte Kurpark wiederum lädt mit seinen geschwungenen Wegen, Skulpturen und dem Meditationsgarten ein, in sich zu gehen und die Gedanken schweifen zu lassen. Mehr Infos gibt es unter www.ottobeuren.de.
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