Rotarier der Region sind aktiv

Mit der Kunststoffdeckel-Sammelaktion werden Polio-Impfungen finanziert.
Kreis Borken (pd/hie). Die Idee hinter dem Verein „Deckel drauf“, der von Mitgliedern verschiedener Rotary-Clubs im Jahr 2014 gegründet wurde, ist einfach: „Für 500 gesammelte Kunststoffdeckel gibt es ein Leben ohne Kinderlähmung“.

In Deutschland ist die Krankheit Polio glücklicherweise ausgerottet. In Ländern wie Pakistan, Afghanistan und Nigeria gibt es heute aber immer noch Neuerkrankungen. Daher haben sich die Rotarier zur Aufgabe gestellt, dass auf der ganzen Welt diese Krankheit ausgerottet werden soll, so Matthias Löhr, Präsident des Rotary-Clubs Bocholt. Der Bocholter Club initiierte die Aktion vor mehr als einem Jahr im westlichen Münsterland und unterstützt sie seitdem sehr aktiv.

Jetzt trafen sich Repräsentanten der Rotary-Vereine aus dem Kreis Borken in Borken, wo die Mitarbeiter des Modehauses Cohausz seit Wochen die bunten Deckel von Plastikflaschen und Getränketüten fleißig gesammelt haben. Hermann Honerbom, Inhaber und gleichzeitig Borkener Rotary-Mitglied, freut sich über das Engagement. Mehr als 20 Kilogramm der Kunststoffverschlüsse sind es. „Der Erlös deckt die Kosten für über 60 Impfungen,“ so Sven Henckel, Projektleiter des Bocholter Clubs.

„Wir möchten die Aktion weiter bekannt machen,“ informiert der Ahauser Wilhelm Richters. Gemeinsam mit den rotarischen Freunden will er Sammelstellen in der Nordregion gewinnen. Dabei hat er viele Ideen, wie er die Bevölkerung zum Mitmachen motivieren möchte.

„Der Bocholter Club hat mit seinen Aktivitäten inzwischen mehr als 8.000 Kilogramm gesammelt und dadurch etwa 25.000 Impfungen finanzieren können,“ so Löhr. „Nur eine Impfung ist erforderlich, um ein Leben retten zu können.“

Weitere Informationen gibt es unter www.deckel-gegen-polio.de.
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