Sonderausstellung „Max & Moritz“

Mit Eva Gutersohn im Klassenzimmer.Fotos: Horst Andresen
Rhede (pd/azi). 20 Jahre Spielzeugmuseum Max und Moritz in Rhede: Da muss sich die Geschichte der neuen Sonderausstellung zwangläufig um die Lausbubenstreiche der beiden Jungs des deutschen Dichters Wilhelm Busch (1832 bis 1908), drehen.

Die Streiche, die die Bösewichte Lehrer Lämpel, Witwe Bolte, Onkel Fritz oder Meister Bäcker spielen, hat Museumsleiterin Eva Gutersohn in vierzehn Szenen mit vielen Details nachgestellt. Außerdem wird in der Ausstellung auch gezeigt, was es alles an althergebrachten Fanartikeln um Max und Moritz gibt. Zum Beispiel eine Figur aus Zinn die gut 60 Zentimeter hoch und mittlerweile rund 120 Jahre alt ist, ähnlich wie die lächelnde Witwe Bolte als Sauerkrauttopf oder ein Handtuch mit Lehrer Lämpel. In einem etwa 50 mal 80 Zentimeter großen Buch von 1989 können die Besucher vor Ort die Geschichte nachlesen.

Gutersohn hat rund um das Thema viel Wissenswertes zusammengestellt: So waren die Busch-Verse sogar in den USA der Vorläufer für die spätere Flut an Comics. Auswanderer brachten Max und Moritz um das Jahr 1900 mit über den großen Teich und daraus entstanden sogenannte Buschiaden. Die Sonderausstellung „Max und Moritz“ ist bis zum 15. August im Spielzeugmuseum Auf der Kirchwiese 1 in Rhede zu sehen.


Öffnungszeiten im Spielzeugmuseum Max und Moritz, Rhede: dienstags, mittwochs, donnerstags und sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr. Sonderzeiten und Führungen können bei Museumsleiterin Eva Gutersohn telefonisch unter 02872/981012 erfragt werden. Infos: www.max-u-moritz.de
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.