Vom Alpirace geht’s zum Norway Trail

Rudi Ropertz (76) hat alle wichtigen Trails gewonnen.
Hoxfeld/Österreich (pd/dd). Rudi Ropertz ist eine Musher-Legende. Der 76-Jährige ist mehrfacher Welt- und Europameister und hat als Schlittenhundeführer alle internationalen Trails in Europa und den USA gewonnen. Beim „ALPIRACE“ vom 2. bis 11. Februar in Mauterndorf und Millegrobe im Salzburger Land ging der Hoxfelder zusammen mit seinen zehn Hunden in der offenen Klasse als Favorit ins Rennen, konnte sich zahlreichen Topathleten der Schlittenhundeszene gegenüber behaupten und erreichte schließlich den ersten Platz.

Das Alpirace gilt als die schnellste Schlittenhunde-Sprintetappe: Erste Station der Trophy war Mauterndorf im Salzburger Land. Hier reisten rund 50 Teams aus zehn Nationen an und fuhren an den folgenden drei Tagen jeweils Strecken von zwölf bis 18 Kilometern. Am 6. Februar zogen die Musher nach Millegrobbe um, dort wurden die nächsten drei Etappen absolviert. Die Sportler starteten in den Klassen Skijöring, Limited (sechs Hunde) und Unlimited (mehr als acht Hunde).

Für Rudi Ropertz lief vom ersten Tag an alles optimal. „Ich habe eine super Crew, die Hunde sind absolut top, und meine Helfer machen einen erstklassigen Job,“ so der Musher aus dem Münsterland.

Angereist war er mit insgesamt zwölf Hunden, mit zehn ist er jeweils die sechs Etappen gefahren. Ropertz: „Das war das Limit, mehr durften nicht eingespannt werden.“ Nach dem Race beschrieb der Profis den Wettbewerb als Highlight der Saison: „Wir waren einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort, hatten traumhaftes Wetter, beste Schneebedingungen und fabelhafte Trails.“ Die Etappe in Österreich war laut Ropertz auf Tempo angelegt, in Millegrobbe hingegen gab es fast keinen ebenen Meter und alle Steigungen mussten hart erarbeitet werden.

Nach einer kurzen Pause steigen Rudi Ropertz und seine Hounds wieder in den Trainingsalltag ein, denn vom 22. bis 25. Februar sind sie bei der Europameisterschaft, die ebenfalls in Millegrobbe stattfindet, am Start. Nur wenige Tage später geht es nach Norwegen. Rudi Ropertz: „Der Norway Trail“ ist eine extreme Aufgabe für die zwei- und vierbeinigen Sportler, denn es werden sechs Etappen gefahren, die jeweils 45 Kilometer mit Höhenunterschieden von 1500 bis 2000 Metern umfassen. Diese Bedingungen sind auch für einen erfolgreichen Profi wie Rudi Ropertz eine Herausforderung. Der Norway Trail ist das letzte Rennen in dieser Saison.

Der Hoxfelder freut sich dann darauf, eine Weile zu Hause zu sein. Doch nach spätestens acht Wochen Pause denkt er bereits über die nächsten Rennen nach!
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