Zweifarbtamarine im Allwetterzoo

Jill und Jack sind im Allwetterzoo eingezogen.
Münster (pd/azi). Als dritter Zoo in Deutschland präsentiert der Allwetterzoo seit Kurzem Zweifarbtamarine. Nachdem zunächst Weibchen Jill Einzug in ihr neues Gehege im Affenhaus genommen hatte, kam am nächsten Tag das Männchen Jack hinzu. Es war Liebe auf den ersten Blick: Die beiden haben sich sofort gut verstanden und sich bereits am ersten Abend ihren Schlafplatz geteilt.

Die aus Brasilien stammende, ausschließlich im Amazonasbecken vorkommende Primatenart, ist stark bedroht. Es wird vermutet, dass es nur noch maximal 2000 frei lebende Exemplare gibt.

Der natürliche Lebensraum des tropischen Regenwaldes wird durch Waldrodung immer mehr zerstört, wodurch die Population in einem sehr kleinen Verbreitungsgebiet extrem zurückgegangen ist. Die zur Gruppe der Krallenaffen gehörenden Primaten leben in kleinen Gruppen zusammen und werden von einem dominanten Weibchen geführt. Die Männchen helfen bei der Jungtieraufzucht und tragen die Jungen auf ihren Rücken umher. Nur zum Säugen werden die kleinen Affen zur Mutter gebracht.

Zukünftig soll im Allwetterzoo mit dem Pärchen gezüchtet werden. Die Haltung der empfindlichen Zweifarbtamarine gilt als sehr schwierig. Insbesondere die richtige Ernährung mit viel Gemüse, Insekten und wenig Obst spielt eine wichtige Rolle. Als weitere Bewohnerin befindet sich Gürteltierdame Heidi in der Anlage bei den Zweifarbtamarine.

Die Arten haben im Regenwald einen ähnlichen Lebensraum, so dass einer Vergesellschaftung stattfinden konnte. Die tierische Wohngemeinschaft kann gut im Affenhaus beobachtet werden.

Mehr Informationen zu den Zweifarbtamarinen finden sich online auf der Allwetterzoo-Website unter www.allwetterzoo.de.
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