35 Produktionen an 13 Orten

„Everything that Happened and Would Happen“ in der Jahrhunderthalle Bochum. Foto: Thanasis Deligiannis/Artangel
Ruhrgebiet (pd/hie). Vom 21. August bis 29. September kommen mehr als 840 beteiligte Künstler aus rund 35 Ländern ins Ruhrgebiet, um bei der Ruhrtriennale 35 Produktionen und Projekte – davon 14 Ur- und Erstaufführungen – in 13 unterschiedlichen Spielstätten in Bochum, Duisburg, Essen und Gladbeck zu zeigen.

Hallen, Kokereien, Maschinenhäuser, Halden und Brachen des Bergbaus und der Stahlindustrie verwandeln sich in beeindruckende Spielorte an den Schnittstellen von Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Performance und Bildender Kunst.

Der Fokus des Festivals liegt in diesem Jahr auf europäischer Selbstkritik. Die Künstler beschäftigen sich auf vielfältige Weise mit der privilegierten europäischen Existenz sowie den Auswirkungen der europäischen Dominanz, sie fragen nach dem aktuellen Demokratieverständnis und entwerfen neue Zukunftsmodelle.

Start ist am 21. August mit Christoph Marthalers Musiktheater-Kreation „Nach den letzten Tagen“. Er verwandelt das Auditorium Maximum der Ruhr-Universität Bochum in ein futuristisches Weltparlament, in dem die Zuschauer auf ein zerstörtes Europa blicken. Demokratieverlust, Rassismus und Antisemitismus sind die Themen des Stückes.

Alle weiteren Informationen zum spannenden Programm der Ruhrtriennale unter www.ruhrtriennale.de
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