„Apokalypse Münsterland“: Kultur in 3D im „Museum der Zukunft“

Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, Exponate mit einer Virtual-Reality-Brille in 3D anzusehen.
Münsterland (pd/dd). Ein Feuer im Mühlenhaus anzünden oder ein Bild des Bauhaus-Künstlers Heinrich Neuy zusammenpuzzeln – Studenten der FH Münster machen es möglich und erwecken mit VR-Technik jetzt Kulturgegenstände aus dem ganzen Münsterland zum Leben. Unter dem Motto „Museum der Zukunft“ digitalisieren sie Exponate aus 28 Museen und Ausstellungshäusern der Region. Aus dem Kreis Borken gehören unter anderem das „FARB“ Forum Altes Rathaus Borken, die Alte Windmühle Reken, das Medizin- und Apothekenmuseum Rhede und das rock’n’popmuseum Gronau dazu.

Dahinter steht „Apokalypse Münsterland“, ein Kooperationsprojekt von Museen und Ausstellungshäusern unter der Leitung des Münsterland e.V.

„Die ausgewählten Exponate waren eine Herausforderung für unsere Studenten, denn wir haben so unterschiedliche Objekte wie Gemälde, Gebäude, Figuren oder Maschinen dabei“, erklärt Professor Ulrich Blum von der FH Münster, Fachbereich Architektur. „Entsprechend haben wir verschiedene Techniken ausprobiert und angewendet, um ein optimales 3D-Modell zu erstellen und dem Kulturgut gerecht zu werden.“ Insgesamt wurden elf Objekte mit dem 3D-Scanner „EVA“ digitalisiert. Die Ausstellung wird unter anderem die Möglichkeit bieten, die Inszenierungen mit Virtual-Reality-Brillen zu erleben.

Im August und September 2019 tourt die neue digitale Ausstellung in einem mobilen Container, der als „Kultur-Arche“ und Sendestation fungiert, durch die Region. Tourdaten werden noch bekanntgegeben.
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