Ausstellung im „kult“

War die „gute alte Zeit“ wirklich so gut?
Vreden (pd/dd). Die erste Sonderausstellung im neu eröffneten „kult“ trägt den Titel: „Mein grünes Land. Kulturlandschaften des Westmünsterlandes im Aufbruch“, und wird am Sonntag, 20. August, um 11 Uhr eröffnet. Zu sehen ist sie dann bis zum 15. Oktober, der Eintritt ist frei. Auch die Dauerausstellung zum Thema „Grenze“ ist dort zu sehen. Fragt man Auswärtige nach ihrem Bild vom Münsterland, so schwärmen sie sofort von grünen Wiesen, kleinen Waldbeständen, Gehöften und Wallhecken. Doch der Wandel der Parklandschaft ist nicht zu leugnen. Die von Dr. Ulrike Gilhaus, Leiterin des LWL-Museumsamtes für Westfalen, konzipierte Wanderausstellung „Mein grünes Land.“ dokumentiere auf bemerkenswerte Weise, wie sich das Gesicht der Region in den letzten 150 Jahren verändert hat, erläutert Dr. Annette Menke vom kult-Team. Dabei wird laut Dr. Menke deutlich: „Den Garten Eden gab es im Münsterland auch in der guten alten Zeit nicht. Immer haben Menschen ihre Umwelt genutzt, nicht selten auch zerstört. Die Eingriffe von damals sind die Herausforderungen von Heute und Morgen.“
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