Bunte, wilde Mischung

Die Borkener Maitremse gehört zu den Kulturgütern.
Kreis Borken (pd/dd). Das Münsterland hat gewählt und dabei Kulturgüter ins Auge gefasst, die sie in die Zukunft schicken wollen. Mit dabei sind Objekte, Gebäude, Ideen und Bräuche. Dahinter steht das Projekt „Apokalypse Münsterland“ unter Leitung des Münsterland e.V. Jetzt werden die ausgewählten Exponate digitalisiert und zu einer neuen Ausstellung zusammengeführt. Aus dem Kreis Borken nehmen folgende Kulturgüter teil: Forum Altes Rathaus Borken (FARB): Maitremsen-Feier.

Heimatverein Reken, Alte Windmühle Reken. Windmühle.

kult - Kultur und lebendige Tradition Westmünsterland, Vreden: Perlenkasel.

Medizin- und Apothekenmuseum Rhede: Tretbohrer.

rock’n’popmuseum Gronau: Analoges Mischpult

Stadtmuseum Bocholt: Kupferstich „Auferstehung“

Stiftsmuseum Asbeck, Legden: Kreuzganggalerien.

Diese und 25 weitere Exponate haben über 2000 Museumsbesucher in Münsterland-weiten Mitmach-Aktionen als bewahrenswert ausgewählt. Projektleiterin Kathrin Strotmann ist beeindruckt von dem Ergebnis der Mitmach-Aktion: „Wir freuen uns über die bunte, wilde Mischung von Kulturgütern, die ausgewählt wurden. Das Ergebnis ist so facettenreich wie unsere Region und unsere Museumslandschaft selbst. In der neuen digitalen Ausstellung können dann so unterschiedliche Objekte wie ein antikes Prunkgefäß, ein Grubenpferd, ein Tretbohrer oder eine Kreuzganggalerie nebeneinander stehen und entdeckt werden.“

Auch die beteiligten Museen und Ausstellungshäuser haben einen Mehrwert von der Teilnahme am Projekt. „Wir konnten durch die Mitmach-Aktion mit unseren Besuchern auf eine neue Art und persönliche Weise ins Gespräch kommen und ein neues, sehr engagiertes und mitreißendes Veranstaltungsformat entwickeln“, erklärt Britta Kusch-Arnhold, Leiterin des FARB Forum Altes Rathaus Borken.

Im nächsten Schritt werden die Kulturgüter unter dem Motto „Museum der Zukunft“ von Studierenden der FH Münster, Fachbereich Architektur (MSA | Münster School of Architecture) digitalisiert und virtuell inszeniert. Im Sommer tourt die neue digitale Ausstellung in einem mobilen Container, der als „Kultur-Arche“ und Sendestation fungiert, durch die Region. Alle weiteren Informationen auch unter www.apokalypse-muensterland.de.
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