Feier zum Reformationstag in Reken

Sechs Chöre wirken beim Pop-Oratoriums „Luther“ mit. Foto: Michael Borgmann
Reken (pd/dd). Am 31. Oktober jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Martin Luther, der Überlieferung nach, an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlug. Die Feierlichkeiten im Reformationsjahr stehen unter dem Motto „Einfach frei“ ganz im Zeichen der Offenheit, Freiheit und Ökumene. Der Reformationstag ist in diesem Jahr auch ein bundesweiter Feiertag und bietet somit die Möglichkeit, an einem der zahlreichen Gottesdienste in der Region teilzunehmen. Zu einem besonderen Festgottesdienst laden die Evangelischen Kirchengemeinden im südlichen Kreis Borken nach Reken ein.

Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Mehrfachturnhalle direkt neben dem RekenForum. Als Gastprediger konnte Dr. Peter Böhlemann, Institut für Aus, Fort- und Weiterbildung der Evangelischen Kirche von Westfalen gewonnen werden. Im Rahmen des Gottesdienstes werden über 200 Sängerinnen und Sänger aus sechs Chören gemeinsam mit der Kirchenband „Kanzelschwalben“ Teile aus dem Pop-Oratorium „Luther“ aufführen.

Beteiligt an der Feier zum Reformationmstag am 31. Oktober sind die Katholischen Kirchenchöre Hochmoor und St. Elisabeth Bahnhof Reken sowie die Chöre der evangelischen Kirchengemeinden Heiden, Raesfeld, Rhede und Werth. Im Anschluss an den Gottesdienst laden die Veranstalter in das RekenForum ein. Den ganzen Tag über werden die drei Ausstellungen „Frauen der Reformation“, „Mensch Martin: Hut ab!“ sowie „Aus Erinnerung erwächst Verantwortung“ zu sehen sein.

Die Idee, das Reformationsjubiläum in Reken zu feiern, hatte Rüdiger Jung, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Gescher-Reken. „Erstmals haben sich die Evangelischen Kirchengemeinden Gescher-Reken, Gemen, Borken, Rhede und Anholt-Werth-Suderwick zusammengeschlossen, um ein gemeinsames großes Fest auf die Beine zu stellen. So etwas hat es in der Geschichte des Kirchenkreises noch nicht gegeben!“, so Jung.

Die ersten Planungen begannen bereits Ende 2015. Beteiligt waren die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden der Region und die Gemeinde Reken. Sie unterstützt das Event nach Kräften und stellt das RekenForum und die Mehrfachturnhalle kostenfrei zur Verfügung. Wichtig sei es, so Pfarrer Jung, dass auch die katholischen Schwestergemeinden eingeladen seien, denn „dieses Jubiläum können und wollen wir miteinander feiern.“ Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden zur Deckung der Kosten werden erbeten. Alle weiteren Termine und Veranstaltungsorte unter www.reformation-muensterland.de.
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