Fernsehen, Werbung & Auto

„An Empire of Silly Statistic“ nannte Paolozzi diese Arbeit.. Gut zu erkennen: Liz Taylor und Elvis Presley. © Trustees of the Paolozzi Foundation, Licensed by/VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Oberhausen (pd/hie). England gilt als Wiege der Pop Art und hat zahlreiche ungewöhnliche Positionen zu dem Phänomen der damals wahrlich umwälzenden neuen Kunstrichtung hervorgebracht. Ab dem 27. Januar zeigt die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen in der Ausstellung „British Pop Art – Meisterwerke aus der Sammlung Heinz Beck“ ein Konvolut von Werke, die sich insbesondere mit der Frage von Massenkultur und Kunst für Alle verbinden lassen. Meisterwerke massenhaft entstehen durch das Medium der Druckgrafik, durch Auflagenkunst und Multiples.

Das Lebensgefühl der Zeit spiegelt sich in den Themen wider. Autos und Werbung, Fernsehen und Frauen, Stars und Musik gehören zu den sich wiederholenden Genres. Die Wohlstandsdinge der Nachkriegsgesellschaft finden im (damals immer noch) zerbombten London große Beachtung. Das Abwenden von alten Werten hin zu neuen Ausdrucksformen ist auch in England von großer Bedeutung. Dabei spielt die Musik eine zentrale Rolle. Die Beatles stellen alles bisher Dagewesene in den Schatten und die Verbindungen zwischen den Szenen zeigt sich unter anderem in der Gestaltung des Plattencovers zu dem Album Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band von Peter Blake und Jann Haworth. Diesem Sonderphänomen, nämlich der Beziehung und Wechselwirkung von Kunst und Musik, geht die Schau in einem eigenen Raum nach. Hier wird den Coverdesigns von Peter Blake und Richard Hamilton besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Weitere Informationen unter www.ludwiggalerie.de
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