Hommage an Jazz-Ikone Billie Holiday im Vennehof

Sona MacDonald spielt Billie Holiday. Foto: Maritz Schell
Borken (pd/dd). Auch knapp 60 Jahre nach ihrem Tod bleibt Billie Holiday eine der berühmtesten Jazz-Sängerinnen aller Zeiten. Ihr eigenwilliger Gesangsstil ist nach wie vor unerreicht und unvergessen. Die Kulturgemeinde präsentiert die Uraufführungsproduktion des Theaters in der Josefstadt Wien mit Sona MacDonald (als Billie Holiday) und Nikolaus Okonkwo am Montag, 16. Oktober, um 20 Uhr in der Stadthalle Vennehof.

Billie Holiday sang so intensiv, wie sie lebte. Im Haar eine weiße Gardenie, im Hirn Bilder von gelynchten Schwarzen, unter der Haut angefressen vom Heroin. Erste kleine Auftritte hatte sie in den Clubs von Harlem – ihre eigentliche Gesangs-Karriere begann aber erst, als Benny Goodman mit ihr ins Aufnahmestudio ging. Schnell wurde sie zu einer Ikone der Swing-Ära, war aber trotzdem oft auf Grund ihrer Hautfarbe Diskriminierung ausgesetzt. Der Wendepunkt kam dann im Café Society, dem ersten New Yorker Jazzclub ohne Rassentrennung, in dem es sogar möglich war, einen Song wie „Strange Fruit“ zu singen, eine offene Anklage gegen die rassistische Lynch-Justiz der Südstaaten.

Karten gibt es in der Vorverkaufsstelle der Kulturgemeinde, Tourist-Info Borken, Neutor 5, 02861/939252 oder 02861/7584.
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