Josef und Anni Albers im Blickpunkt

Zwei Ausstellungen widmen sich dem Künstlerehepaar Albers. ©The Josef and Anni Albers Foundation/VG Bild-Kunst, Bonn
Borken (pd/dd). Dem Künstlerehepaar Anni und Josef Albers, beide gehörten zum Kreis der Bauhaus-Künstler, sind in diesem Jahr zwei große Ausstellungen gewidmet: „Anni Albers“ in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf und „josef albers: interaction“, in der Villa Hügel in Essen. Die VHS bietet am Samstag, 14. Juli, eine Fahrt an beide Ausstellungsorte an. Die Abfahrt ist um 10 Uhr, vor dem Rathaus, Im Piepershagen, die Rückkehr nach borken ist für etwa 19 Uhr geplant. Die Leitung hat Daniele Schmidt. Anmeldungen sind erforderlich: VHS-Geschäftsstelle Borken, Bürgerbüros der angeschlossenen Gemeinden oder unter www.vhs.borken.de.

Anni Albers (1899-1994) begann ihre künstlerische Ausbildung 1922 am Bauhaus in Weimar. Sie wollte Malerin werden, doch Frauen stand seinerzeit nur die Weberei-Kunst in der „Frauenklasse“ offen. heute weiß man, dass die Künstlerin weit mehr war, als „nur die Frau von“ Josef Albers.

Berühmter hingegen erscheint der in Bottrop geborene Künstler Josef Albers (1888-1976), der sich ganz der Magie der Farbe widmete. Sein Markenzeichen wurden die „Quadratbilder“ der Serie „Hommage to the Square“. In der Villa Hügel sind aktuell 130 seiner Arbeiten, zum Teil aus bedeutenden Sammlungen, zu sehen. Der Besuch der Ausstellungen in Essen und Düsseldorf zeigt auch, wie die Reisen nach Mexiko das Künstlerehepaar, Anni und Josef Albers prägten, das nach Schließung des Bauhauses 1933 am legendären Black Mountain College in den USA lehrte.
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