Kamm & Kline aus Haltern

Landesarchäologe Prof. Dr. Michael M. Rind zeigt die archäologischen Objekte, die in die Berliner Sonderausstellung „Bewegte Zeiten“ gehen. Foto: LWL/J. Schubert
Münster (pd/dd). Über 1000 herausragende archäologische Funde aus ganz Deutschland sind jetzt im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen. Das Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin und der Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland zeigen die Sonderausstellung „Bewegte Zeiten“ über Archäologie in Deutschland vom 21. September bis zum 6. Januar 2019. Auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) schickt besondere Funde in die Berliner Ausstellung. Dazu gehören unter anderem ein Kamm aus Elfenbein aus dem 12. Jahrhundert sowie die Nachbildung einer römischen Liege (Kline), deren Überreste in einem Grab bei Haltern am See gefunden wurden. Das Prunkstück westfälischer Archäologie bildet die Urne von Gevelinghausen (Hochsauerlandkreis). Das Amphore aus Bronze wurde bereits 1961 gefunden, Experten vermuten, dass sie im 9. oder 8. Jahrhundert vor Christus hergestellt worden ist.

Die Ausstellung „Bewegte Zeiten“ ist die erste Zusammenschau zur Archäologie in Deutschland seit 15 Jahren. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Weitere Informationen auch unter www.bewegte-zeiten-berlin.de.
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