„Mit der Sternenfee ins Märchenland“

Die Märchenszenen sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet.Fotos: max-u-moritz.de/Andresen
Rhede (pd/dd). „Mit der Sternenfee ins Märchenland“ – die neue Sonderausstellung im Spielzeugmuseum „Max und Moritz“ lädt jetzt zu einer märchenhaft-weihnachtlichen Reise ein.

„Märchen sterben nach und nach aus“, bedauert Museumsleiterin Eva Gutersohn, die die Spielzeug-, Sammler- und Märchenszene seit Jahrzehnten beobachtet. Da sei es an der Zeit gewesen, wenigstens im Spielzeugmuseum „Max und Moritz“ die bekanntesten Märchen wieder aufleben zu lassen.

Neun zauberhafte Szenen hat die Museumleiterin zusammengestellt – und dabei wieder liebevolle Details „eingebaut“. Die sieht der Besucher erst beim genaueren Hinsehen. Wie zum Beispiel beim Lebkuchen-verzierten Hexenhaus, das „Hänsel und Gretel“ so sehr reizt. Ähnlich aufwändig gestaltet sind die anderen Märchen. Beim Rundgang entdeckt man den gestiefelten Kater, Rotkäppchen, Frau Holle, Schneewittchen, die Bremer Stadtmusikanten und andere bekannte Figuren.

„Es würde mich auch freuen“, so Eva Gutersohn, wenn die Museumsbesucher Lust bekommen, wieder mal in einem Märchenbuch zu blättern. Es liegt ihr am Herzen, dass die Geschichten der Brüder Grimm und anderen Autoren wieder bekannter gemacht werden. „Sie sind damals aus volkskundlichem Interesse zusammengetragen und auch als Lektüre für Erwachsene geschrieben worden.“ Anfangs, im Jahr 1812, wurden die ersten Hefte nur mit Text gedruckt, erst später kamen Illustrationen hinzu, wie Eva Gutersohn weiter ausführt.

Zur Ausstellung gehören auch wieder Vitrinen, die besondere „Schätze“ zum Thema Märchen beherbergen. Dazu gehören Nippesfiguren, Porzellan, Glasbilder, Adventskalender, Bücher, Gebäckdosen sowie Raritäten wie ein mexikanisches Märchenheft aus Stoff, Terrakottafiguren aus der Zeit um 1890, Figuren aus Wiener Bronze oder eine Gebäckdose in Form eines
Hexenhauses.

Öffnungszeiten: Die Sonderausstellung „Mit der Sternenfee ins Märchenland“ im Spielzeugmuseum „Max und Moritz“, Auf der Kirchwiese, läuft bis zum 15. Januar 2019. Das Museum öffnet immer dienstags, mittwochs, donnerstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr. Führungen sind nach Absprache möglich, Telefon 02872/ 981012. Weitere Infos: www.max-u-moritz.de.
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