Neue Ausstellung in der Ludwiggalerie: „Hollywood Icons“ im Schloss Oberhausen

Marlon Brando by Irving Lippman for The Wild One, 1953, Columbia Pictures. © John Kobal Foundation
 
Grace Kelly and Clarence Sinclair Bull at Metro-Goldwyn-Mayer Studios, Culver City, by Virgil Apger, 1956. © John Kobal Foundation
Oberhausen (pd/dd). Mit der Ausstellung „Hollywood Icons“ – Fotografien aus der John Kobal Foundation. Greta Garbo, Humphrey Bogart, Alfred Hitchcock & Co. – widmet sich die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen der Goldenen Ära Hollywoods. Sie gewährt einen Einblick hinter die Kulissen der klassischen Filme und zeigt jene Fotografen, deren erinnerungswürdige Bilder noch heute jeder kennt.

Die Ausstellung läuft vom 19. Mai bis zum 15. September und zeigt die größten Namen der Filmgeschichte, angefangen mit den Stummfilm-Legenden Charlie Chaplin und Mary Pickford, über brillante Interpreten der frühen Tonfilm-Ära wie Marlene Dietrich und Cary Grant bis hin zu Nachkriegsgiganten wie Marlon Brando, Sophia Loren und Marcello Mastroianni.

In den frühen 1920er Jahren ist das Filmemachen als Industrie in und um Los Angeles angesiedelt. Darsteller, Regisseure und Techniker strömen nach Kalifornien, um Ruhm und Reichtum zu suchen. Garbo stammt aus Schweden, Dietrich aus Deutschland, Hedy Lamarr aus Österreich, Chaplin und Cary Grant aus England, aber es ist Hollywood, das jedem von ihnen zu internationalem Ruhm verhilft.

Die Filmgeschichte wird zumeist aus der Sicht von Schauspielern oder Regisseuren geschrieben, wobei dem gigantischen Unternehmen, das ihre Filme möglich macht, wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. „Hollywood Icons“ präsentiert die damals noch unbekannten Porträt- und Standbildfotografen, die ungesehen hinter den Kulissen arbeiten, deren glamouröse Fotografien jedoch für den Ruhm der Stars und die Werbung für Filme von entscheidender Bedeutung sind. Die vielen Millionen Bilder, die die Hollywood-Studios während des Goldenen Zeitalters verteilen, sind das Werk von Kamerakünstlern, die schnell, effizient und manchmal brillant an der Förderung des Hollywood-Stils weltweit arbeiten.

John Kobal hat sich intensiv mit diesem Hollywood-Material auseinandergesetzt. Er beginnt als Filmliebhaber, wird später Journalist, dann Schriftsteller und schließlich ein herausragender Filmhistoriker. Die Fotografien dieser Ausstellung stammen aus seiner Sammlung und lassen den alten Glanz des klassischen Hollywoods wieder lebendig werden.

Zu sehen sind vor allem Schwarz-Weiß-Fotografien, doch auch Farbaufnahmen finden sich unter den Werken. Über 200 Aufnahmen aus der John Kobal Foundation versammeln die großen Namen Hollywoods. Ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern von Judy Garland bis Fred Astaire, von James Dean bis Elizabeth Taylor.

Konzipiert wurde die Schau von Simon Crocker, dem Vorsitzenden der John Kobal Foundation, und Robert Dance, John Kobal Foundation, in Zusammenarbeit mit der Terra Esplêndida.

Die Ausstellung wird gefördert vom Freundeskreis der Ludwiggalerie, Kulturpartner ist WDR 3.

Nähere Informationen zu dem die Ausstellung begleitenden museumspädagogischen Angebot und zum Rahmenprogramm gibt es unter www.ludwiggalerie.de.

Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 18. Mai, um 19 Uhr. Öffnungszeiten:Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen, an Feiertagen geöffnet. Öffentliche Führungen finden anjeden Sonn- und Feiertag um 11.30 Uhr statt. Zur Ausstellung erscheint eine informative Broschüre.
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