Überleben im Notversteck

Die Autorin Johanna Reis lebte während der Nazizeit im Untergrund. Foto: Wim Scholtz

Kreis Borken (pd/dd). Annie de Leeuw aus Winterswijk, die jetzt Johanna Reiss heißt, musste während des Zweiten Weltkriegs als junges jüdisches Mädchen in den von Deutschland besetzen Niederlanden untertauchen, um zu überleben. Sie und ihre Schwester haben sich fast drei Jahre lang in Usselo, heute Enschede, versteckt. Ein umgebauter Wandschrank diente als Notversteck. Die Ausstellung „Johanna Reiss – Leben, um davon zu erzählen“ beschäftigt sich mit der Geschichte von Annie de Leeuw und ist vom 15. bis 29. Mai im Kreishaus zu sehen.

Die Schau vermittelt durch Fotos, einen Interviewfilm mit Johanna Reiss sowie einen originalgetreuen Nachbau des Versteckschrankes einen authentischen Einblick in das Leben von Annie. Johanna Reiss hat die Ausstellung gemeinsam mit dem „Kolle Kaal Förderverein“ und der „Vereniging Het Museum“ zusammengestellt.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung (montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr) besucht werden. Der „Kolle Kaal Förderverein“ bietet Schulen auf Anfrage auch Führungen an. Interessierte Klassen können sich unter 02861/61523 oder per Mail an info@kolle-kaal-foerderverein.de beim Verein melden.
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