Dem Kraut geht’s an den „Kragen“

Das goldgelbe Jakobskreuzkraut ist für Weidetiere giftig. Foto: DBU/Jerrentrup
Borken (pd/dd). Auf der Sandlandschaft am Fliegerberg (DBU-Naturerbefläche Borken) zeigen sich derzeit zahlreiche goldgelbe Blütenkörbchen: das Jakobskreuzkraut. Mitarbeiter des Bundesforstbetriebes Rhein-Weser gehen im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), dem DBU Naturerbe, dem Kraut in den offenen Bereichen am Fliegerberg an den „Kragen“. Die für Weidetiere giftige Pflanze wird entfernt, um eine Beweidung vor der kommenden Brut- und Setzzeit zu ermöglichen. „Die Pflanzen haben sich stark ausgebreitet. Deshalb wurde schon vergangenes Jahr mit der Maßnahme begonnen. Die Bundesforstkollegen haben einzelne Pflanzen ausgestochen und mähen jetzt stärker betroffene Teilbereiche“, erklärt Susanne Belting, Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe. Das Jakobskreuzkraut bevorzugt lückig bewachsene, eher sandige Wiesen und Weiden. Obwohl Mitarbeiter des Bundesforstbetriebes die Pflanzen im vergangenen Jahr bereits entfernt hatten, tritt der Bewuchs in den offenen Bereichen am Fliegerberg wieder auf. Insbesondere für Weidetiere ist das Kraut giftig und kann zu tödlich verlaufenden Leberschäden führen. Die Maßnahme soll aber nicht dazu führen, dass die heimische Pflanze dort komplett verschwindet.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.