Vom Quellstein bis zum Schwimmteich

Eine naturnah gestaltete Teichfläche kann mit einer abwechslungsreichen Uferbepflanzung individuell gestaltet werden.
 
Der große Teich mit blühenden Seerosen verbreitet Sommerstimmung. Fotos: Appeltern
Appeltern (pd/hie). Wasser erfrischt und kühlt die Luft. Kein Wunder, dass während der heißen Tage die Gartenbereiche in der Nähe eines Teichs oder Wasserspiels besonders beliebt sind. Lange zeit konnten sich jedoch nur die Reichen an den erfrischenden Elementen erfreuen. Mittlerweile gibt es glücklicherweise selbst für die kleinsten Grundstücke schöne Möglichkeiten.

„Quellsteine, die nur einen Quadratmeter groß sind, passen wunderbar neben die Terrasse“, weiß Ben van Ooijen, Eigentümer des niederländischen Schaugartenparks ‚Die Gärten von Appeltern‘. „Oder man integriert einen romantischen, kleinen Springbrunnen in die Gartenmauer. Das leise Plätschern wirkt herrlich entspannend und beruhigend!“ Wer mehr Platz zur Verfügung hat, kann sich auch für einen Wasserlauf oder ein Wasserbecken entscheiden und den strahlend blauen Himmel in der glatten Oberfläche bestaunen. „Die beliebteste Variante ist aber immer noch der Teich“, weiß der Experte. „Von einer quadratischen, stark architektonischen Form bis hin zu einer naturnah gestalteten Teichfläche ist vieles umsetzbar – passend zur Größe und dem Stil des Gartens. So lässt sich beispielsweise auch mit einer abwechslungsreichen Uferbepflanzung der Teich individuell gestalten. Eine integrierte Wasserschütte, die schwungvoll im Becken endet, sorgt für zusätzliche Dynamik – ebenso Fischbesatz mit eleganten Kois oder Goldfischen.“ Wer davon träumt, an besonders heißen Tagen in das kühle Nass einzutauchen, kann sich auch einen Schwimmteich anlegen lassen. Natürlich braucht dieser viel Platz. „In einem natürlich angelegten Teich übernehmen die Pflanzen die Reinigung des Wassers. Dafür brauchen sie aber entsprechend viel Raum zur Entwicklung“, erklärt van Ooijen. „So spenden die Blätter von Seerosen und anderen Schwimmblattpflanzen beispielsweise Schatten am Teichgrund und vermindern auf diese Weise das Algenwachstum. Unterwasserpflanzen binden dagegen feine Sedimente und Nährstoffe, halten den Teich sauber und bilden einen Biofilm aus Bakterien und Mikroorganismen.“

Von sprudelnd bis fließend, von ruhig bis plätschernd die Bandbreite von Wasserspielen ist groß. Da fällt die Entscheidung nicht leicht, welche Variante in den eigenen Garten passt. „Fotos im Internet helfen auch nicht wirklich weiter“, so van Ooijen. „Deswegen bieten wir in Appeltern ganz praktisch Möglichkeiten an, wie sich Quellsteine, Wasserschütten oder Teiche anlegen und bepflanzen lassen. Wir möchten, dass unsere Besucher von unseren Gärten Fotos schießen, Pflanzen und Materialien entdecken, sich hinsetzen, die Elemente auf sich wirken lassen – und dann mit zahlreichen Ideen, wie sie ihren Garten noch schöner werden lassen, inspiriert nach Hause fahren.“

Auf 22 Hektar Land sind über 200 verschiedene Schaugärten zu bestaunen – viele davon mit eindrucksvollen und abwechslungsreichen Wasserpartien. Sogar ein Schwimmteich ist dort angelegt und darf von den Besuchern getestet werden. Nur das Handtuch und die Badesachen müssen selbst mitgebracht werden. Kabinen gibt es vor Ort. Weitere Informationen zum Park sowie den Öffnungszeiten gibt es im Internet auf www.appeltern.de.
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