Chatten mit der Familie

Borken (pd/hie). Das Smartphone ist für Senioren weit mehr als nur Telefon und Fotoapparat. Besonders beliebt bei den Best Agern sind WhatsApp oder andere Messenger-Dienste. So chatten 85 Prozent der über 65-Jährigen intensiv mit Familie und Freunden. 60 Prozent nutzen das Smartphone zudem für die E-Mail-Kommunikation. Gefragt sind außerdem Programme, die den Alltag erleichtern sowie Online-Medien. Das zeigt die aktuelle Emporia-Seniorenstudie „Smart im Alltag“, für die 1.000

Bundesbürger über 65 Jahre befragt wurden. Inzwischen besitzt fast jeder dritte Bundesbürger über 65 Jahre ein internetfähiges Handy. „Die Senioren nutzen ihr Smartphone genauso vielfältig wie jüngere Generationen“, sagt Eveline

Pupeter, Geschäftsführerin des Handyherstellers Emporia. „Sie wollen von überall aus kommunizieren können, sich mit nützlichen Apps das Leben leichter machen oder auch mal die Langeweile vertreiben.“ Das gilt selbst für die über 80-Jährigen. Zwar ist die Gruppe der Smartphone-Besitzer in dieser Altersgruppe mit 13 Prozent recht klein.

Wer jedoch ein internetfähiges Handy hat, nutzt es besonders intensiv: Rund sechs von zehn der über 80-Jährigen



greifen nach eigenen Angaben auf E-Mail-Programme, Straßenkarten und Navigation oder Online-Fahrplanauskünfte zurück. Während WhatsApp in der Welt der Senioren angekommen ist, finden andere Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Instagram wenig Beachtung. Lediglich die 65- bis 70-Jährigen nutzen mit 22 Prozent ihr Smartphone noch etwas stärker als Ältere für diese Art der Kommunikation.

Interessant auch: Jede vierte Seniorin vertreibt sich die Zeit mit Spielen auf dem Smartphone – das breite App-Angebot an Rätseln, Sudokus, Quiz- oder klassischen Brettspielen wie Mühle und Schach kommt bei Frauen gut an. Männer dagegen bevorzugen Apps der Online-Medien, sie halten sich gern über das Smartphone informiert.

„Das Nutzerverhalten der Senioren zeigt: Ein Smartphone ist wichtig, um in der digitalen Welt dabei zu sein“, so Emporia-Geschäftsführerin Pupeter. „Auch Senioren, denen der Umgang mit Computer & Co. fremd ist, können noch teilhaben: Mit seniorengerechten Geräten, passenden Schulungen und Geduld beim Lernen kann jeder über 80-Jährige den Anschluss finden.“

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