Check spart Zeit und Geld

Oft sind es nur Kleinigkeiten, die der neuen Prüfplakette im Wege stehen. Foto: DEKRA
Kreis Borken (pd/dd). „Beim Autofahrer ist die Enttäuschung oft groß, wenn das Fahrzeug nicht auf Anhieb durch die Hauptuntersuchung kommt“, weiß Jörg Sautter, Kfz-Sachverständiger bei DEKRA. Damit es bei der HU problemlos läuft, empfiehlt der Experte, das Fahrzeug auf den Prüftermin vorzubereiten.

Oft sind es nur Kleinigkeiten, die der neuen Prüfplakette im Wege stehen. „Ob die Beleuchtung oder die Hupe funktionieren, kann jeder leicht selbst kontrollieren und wenn nötig beheben lassen“, erklärt Sautter und betont, dass so Zeit und Kosten gespart werden.

Geht es in Richtung Prüfhalle, müssen die Papiere griffbereit sein. Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 1) und bei einer Nachuntersuchung auch der Bericht der vorangegangenen HU werden benötigt. Auch AU-Nachweis sowie gegebenenfalls Papiere zu Fahrzeugänderungen (Sonderrädern etc.) müssen vorgelegt werden. Auch die Kontrollleuchten im Cockpit sind einen Blick wert. Leuchten die Lämpchen für ABS, ESP, Airbag oder andere Sicherheitskomponenten dauerhaft, ist das ein Hinweis auf eine Fehlfunktion. Im Klartext: Es gibt keine Plakette. Auch die „HU-Klassiker“: Warndreieck, Warnweste und Erste-Hilfe-Material sollten gut sichtbar bereitliegen. Fehlen sie oder sind unbrauchbar, droht ein geringer Mangel. Zu beachten ist hier: Das Erste-Hilfe-Material muss der DIN 13164 entsprechen und spätestens nach fünf Jahren erneuert werden. Das

Verfallsdatum ist auf der Hülle angegeben.

Letztendlich macht ein gereinigtes Auto einen guten Eindruck. Da sich die Schnittstelle für die „On-Board-Diagnose“ oft im Bereich unter dem Aschenbecher befindet, freut sich der Prüfer, wenn hier Sauberkeit herrscht.
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