Deutsche sind zufrieden

In NRW kommt die „Landarzt-Quote“. Foto: colourbox.de
Borken (pd/hie). Auch im Jahr 2019 macht die Weltgesundheitsorganisation mit dem Thema „Universal Health Coverage“ auf die Bedeutung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung aufmerksam und setzt die Kampagne aus dem Jahr 2018 fort.

Wer in Deutschland krank wird, hat es in der Regel nicht schwer, medizinische Hilfe zu finden. Zahlreiche Behandlungsangebote sind vorhanden; die Kosten werden in der Regel von der Krankenversicherung übernommen. Eine Forsa-Umfrage, die der Verband der Ersatzkassen e. V. unter 1.000 gesetzlich Versicherten in Auftrag gegeben hat, bestätigt dies: 85 Prozent der Menschen sind sehr zufrieden (30 Prozent) bzw. zufrieden (55 Prozent) mit der medizinischen Versorgung in Deutschland. Jedoch wird die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zunehmend problematisch. Um dem entgegenzusteuern, hat Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland zum Wintersemester 2019/20 rund 140 Abiturient/innen auch ohne Einser-Abitur den Weg ins Medizinstudium geebnet.

Mit der so genannten „Landarzt-Quote“ soll die Versorgung in ländlichen Gebieten verbessert werden. Die Studierenden verpflichten sich, nach dem Studium für mindestens zehn Jahre in einer unterversorgten Region zu praktizieren.
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