Einkommensteuererklärung: Es wird einfacher

Borken (pd/hie). Mit der Steuererklärung für das Jahr 2017 müssen grundsätzlich keine Belege mehr eingereicht werden. Die Belege sind aufzubewahren und nur noch auf konkrete Nachfrage des Finanzamts vorzulegen. „Erstmalig müssen Sie mit der Einkommensteuererklärung nur noch dann Belege an das Finanzamt senden, wenn diese in den Formularen ausdrücklich verlangt werden. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie erstmals einen Behinderten-Pauschbetrag beantragen“, erläutert Martin Schlüter, Leiter des Finanzamts Borken, die Neuerung. Um Kosten bei der Steuererklärung absetzen zu können, mussten bisher Belege und Quittungen beim Finanzamt eingereicht werden. Mit dem im Sommer 2016 verabschiedeten Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens wurde aus der Belegvorlagepflicht eine Belegvorhaltepflicht. „Bei Bedarf fordert das Finanzamt die Belege an, die es sehen will. Dazu sind die Belege mindestens bis zum Abschluss des Besteuerungsverfahrens aufzubewahren“, so Schlüter weiter. Er empfiehlt, die Steuererklärung elektronisch abzugeben. „Ohne Belege ist es jetzt noch attraktiver, die Steuererklärung über die kostenlose Steuersoftware der Finanzverwaltung elektronisch abzugeben.“ Nach einer Registrierung unter „ELSTER - Ihr Online-Finanzamt“ (nähere Infos unter www.elster.de) kann die Steuererklärung auf elektronischem Weg – vollkommen papierlos und ohne Unterschrift – direkt an das Finanzamt übermittelt werden.
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