Endlich wieder raus in den Garten

Gartenbesitzer genießen die Freiheit und Ruhe im eigenen Grün. Fotos (2): BGL
 
Vor allem Kinder drängt es nach draußen.
Borken (pd/hie). Die schönere Hälfte des Jahres beginnt und lockt die Menschen nach draußen, Gartenbesitzer genießen die Freiheit und Ruhe im eigenen Grün. Doch ein Garten macht auch Arbeit, gerade jetzt im Frühling. Wer glaubt, dass es nur um Erholung und Entspannung geht, wird sich wundern, wie es nach wenigen Wochen im Garten aussieht. Vielmehr ist in diesen Wochen hier etwas zu pflanzen, hochzubinden oder zu schneiden, dort zu wässern oder zu düngen, Unkräuter sind in Schach zu halten und die gewünschten Pflanzen wollen versorgt sein. Ein Garten ist voller Leben und verändert sich ständig – genau das macht ja den Charme eines Gartens aus.


Gartenarbeit ist einfach gut


Viele Menschen schwärmen auch von dieser Seite des eigenen Gartens: Sie haben Freude an der Gartenarbeit, genießen es, wenn sie das Werk ihrer Hände so deutlich sehen und zeigen können. „Die meisten Gartenbesitzer nutzen aber zusätzlich gern die Hilfe von Fachleuten“, fasst Dr. Michael Henze vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V. zusammen. „Für größere Maßnahmen wie den Bau von Natursteinmauern, die Pflanzung von Hecken oder die Anwendung spezieller Techniken fehlt vielen das Wissen oder die notwendigen Werkzeuge, Maschinen und Geräte.“ Aber auch typische Frühlingsarbeiten zur Vorbereitung des Gartensommers, wie zum Beispiel die Bekämpfung von Moos im Rasen, lassen sich am besten professionell erledigen. Landschaftsgärtner wissen, was wann getan werden muss, damit der Garten gut für das Jahr gerüstet ist. Sie kennen auch eine Reihe von technischen Lösungen, die die Versorgung und Nutzung des Gartens erleichtern – von einer automatischen Bewässerung bis zur Installation einer individuellen Gartenbeleuchtung oder dem Bau von Hochbeeten.


Schöner spielen


Bei Kindern ist das Bedürfnis nach Bewegung deutlich stärker ausgeprägt als bei Erwachsenen. Unbestritten liegt es in der Natur des Menschen, sich zu bewegen, aber bei Kindern geht es neben der Gesundheit im engeren Sinne um wesentlich mehr. Sie lernen und üben mit Rennen, Springen, Kriechen, Hüpfen, Balancieren etc. spielerisch wesentliche Koordinations- und auch soziale Fähigkeiten. Vor allem junge Familien kennen das Drängen der Kinder, die endlich wieder draußen spielen wollen: Nachlaufen, Klettern, Versteckspielen, Sandkasten und Schaukel, erstes Picknick auf dem Rasen... es gibt so viele Dinge, die man nun mal drinnen nicht erleben kann! „Viele Gartenbesitzer legen auch kleine Gartenbereiche speziell für die Kinder an“, sagt Henze. Dort können sie Salat aussäen, Erdbeeren pflanzen oder miterleben, wie die Tomatenpflanzen wachsen, blühen und schließlich fruchten.


Drinnen und Draußen wachsen zusammen Wie auch immer, alle Gartenbesitzer genießen es, abends oder am Wochenende mit Freunden draußen zu sitzen. Henze stellt fest, dass die Menschen mehr und mehr Zeit in ihren Gärten verbringen und die Gärten für weitergehende Nutzungen regelrecht einrichten. Weitere Informationen sind auf www.mein-traumgarten.de zu finden.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.