Es kracht alle 12 Sekunden

Bei Blechschäden ohne Verletzte, muss die Polizei nicht gerufen werden. Fotos: TÜV
Borken (pd/dd). Etwa alle zwölf Sekunden ereignete sich im vergangenen Jahr auf Deutschlands Straßen ein Verkehrsunfall. Bernhard Weingartz, Leiter der TÜV-Station Borken, gibt daher Tipps, wie man sich am Unfallort korrekt verhält und worauf man außerdem achten muss. Denn was viele nicht wissen: Als Unfallgeschädigter hat man das Recht auf ein neutrales Schadengutachten. Die Kosten hierfür trägt im Haftpflichtfall die Versicherung.

Nach dem Crash ist die Absicherung der Unfallstelle mit Warnblinkanlage, Warnweste und Warndreieck erforderlich. Wurden Personen verletzt, gilt es, unverzüglich Erste Hilfe zu leisten und den Notruf 112 zu wählen.

Bei kleineren Blechschäden ohne Verletzte ist ein Anruf unter 110 nicht notwendig. Es reicht, die Kontakt- und Versicherungsdaten auszutauschen und den Unfallort mit Fotos oder einer Skizze zu dokumentieren. Bei folgenden Unfallsituationen, so der TÜV-Experte sollte unbedingt die Polizei unter 110 informiert werden: Wenn Beteiligte unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen, ein Fahrzeug erkennbar aus dem Ausland kommt, bei größeren Sachschäden, wenn Personen verletzt sind oder bei Unfällen auf der Autobahn“, weiß der TÜV-Experte. Wenn es keine weiteren Unfallbeteiligten gibt, zum Beispiel beim Zusammenstoß mit einem parkenden Auto, muss man eine angemessene Zeit auf den Fahrzeughalter warten und seine Daten hinterlassen.
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