Freigänger unter Kontrolle?

Die Kastrationspflicht beschränkt sich auf Katzen mit Freigang. Foto: colourbox.de
Kreis Borken (pd/dd). Damit freilaufende Katzen sich nicht unkontrolliert vermehren, gilt seit Anfang des Jahres die Katzenschutzverordnung. Diese schreibt vor, dass Katzenhalter ihre Tiere kastrieren lassen müssen, sofern sie Freigang haben. Darüber hinaus müssen die Tiere mit einem Microchip versehen sein und in einem Heimtierregister (Tasso oder Findefix) registriert sein. Während der Eintrag in eines der Heimtierregister kostenlos ist, sind die Kosten für Kastration und Chip vom Katzenhalter zu tragen.

Doch wie sieht es in der Praxis aus? Das „Netzwerk Katzenschutz“ teilt dazu mit, dass die Tierschutzvereine im Kreis erster Ansprechpartner sind, wenn es um freilebende, unkastrierte Katzen geht. In Zukunft sollen diese Katzen im Regelfall nach erfolgter Kastration noch in Vollnarkose mit einem „Ear-Tipping“ (kleiner Schnitt an der linken Ohrspitze) versehen werden. Das Ear-Tipping wird schon von vielen Kreisen deutschlandweit durchgeführt. Alle Tierschutzvereine helfen gerne, auch bei der Kastration von Hofkatzen. Allerdings sind Vereine auf finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen, da sie gemeinnützige sind und sich aus Spenden finanzieren. Wer sich aktiv an der Katzenschutzarbeit beteiligen möchte, ist willkommen. Infos im Tierheim Bocholt und bei der Katzenhilfe Borken.
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