Girls’Day – Bundesweiter Aktionstag zur Berufswahl am 28. März

Die Kanzlerin unterstützt die berufliche Vielfalt.
 
Der Mädchen-Zukunftstag wird auch in diesem Jahr von verschiedenen Ministerien und Verbänden gefördert..Fotos: Girl’s Day.
Kreis Borken (pd/dd). Die Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Bildung und Forschung, die Bundeskoordinierungsstelle des Girls’Day sowie zwölf Girls’Day-Bündnispartnerinnen und -partner rufen gemeinsam dazu auf, den Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag und den Boys’Day zu unterstützen!

Der bundesweite Aktionstag findet am Donnerstag, 28. März 2019, statt. Eine grenzenlose Berufsorientierung ist das Ziel des Zukunftstags, an dem sich auch zahlreiche Interessensverbände beteiligen.

„Der Tag setzt seit vielen Jahren ein Zeichen für Klischeefreiheit in der Berufswahl. Er ist ein wichtiger Impulsgeber, der auf dem Weg der individuellen Berufsfindung spannende und vielfältige Perspektiven aufzeigt“, betont Romy Stühmeier, Leiterin der Bundeskoordinierungsstelle des Boys’Day-Jungen-Zukunftstags. Der Praxistag erweitert für Mädchen und Jungen ab Klasse 5 die Optionen ihrer beruflichen Zukunft.

Sie lernen Ausbildungen und Studienfächer kennen, die immer noch durch Geschlechterklischees geprägt sind. An diesem Tag gehen Mädchen in Technik, Handwerk, Industrie oder IT, Jungen ins Soziale, in Gesundheit und Pflege sowie in Kitas, Grundschule oder in die Verwaltung.

Die Gesellschaft weiß um die Bedeutung einer chancengerechten Ausbildung: Laut aktuellem ifo-Bildungsbarometer sprechen sich über 70 Prozent der Befragten für den deutschlandweiten Aktionstag aus.

Unternehmen, Hochschulen und soziale Organisationen profitieren nachhaltig davon, sich als Anbieter des Aktionstags anzumelden: Das Interesse der Schülerinnen und Schüler, sich nach dem Girls’Day und Boys’Day um ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz bei ihnen zu bewerben, steigt. In rund 20 Prozent der Fälle kommt es – ausgelöst durch den Girls’Day und Boys’Day – später zu einer Anstellung.

Unternehmen, die 2019 teilnehmen möchten, stellen zuerst die Girls’Day- und oder Boys’Day-Angebot auf der jeweiligen Website ein. Alle Plätze für ein Tagespraktikum erscheinen online auf einer Deutschlandkarte, dem Radar. Die Jugendlichen finden dort über ihre Postleitzahl das passende Angebot und können sich anmelden.

Das Radar auf girls-day.de bringt interessierte Mädchen und Unternehmen zusammen – also Sie und Ihre Angebote mit der Nachfrage interessierter Mädchen.

Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag 2019 lohnt sich für beide Seiten: Er leistet einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung von Schülerinnen, er eröffnet jungen Frauen neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft und stellt für Unternehmen den Kontakt zum motivierten weiblichen Nachwuchs für die Bereiche Handwerk, Industrie, Technik, Informatik, Wissenschaft und Technik her. Auch die Online-Plattform für Angebote der Unternehmen und Einrichtungen ist für Interessenten ab sofort freigeschaltet.



Zukunftstage

Die Girls’Day und Boys’Day-Zukunftstage sind Projekte des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., dieses fördert bundesweit die Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie Vielfalt als Erfolgsprinzip in Wirtschaft, Gesellschaft und technologischer Entwicklung. Projektziel ist die Erweiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen. Viele Schülerinnen treffen ihre Berufswahl abhängig vom Geschlecht, geprägt von gesellschaftlichen Vorbildern. Der Girls’Day möchte erste Einblicke in ihnen bislang unbekannte Arbeitswelten bieten. Die Schülerinnen haben so die Chance, ihre Berufs- und Studienwahl nicht nur nach herkömmlichen, tradierten Zuschreibungen zu wählen, sondern verschiedene Optionen zu erproben und ihre Wahl letztendlich entsprechend ihrer individuellen Interessen und Kompetenzen zu treffen – also frei von Geschlechterklischees.

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