Großer Schutz für kleine Augen

Der Schutz vor Infrarotstrahlen ist bei Kinderbrillen sehr wichtig. Foto: Pixabay-Ben-Kerckx
Kreis Borken (pd/dd). Um Kinder vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen, sind Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor zu jedem Ausflug dazu. Dass allerdings auch die Sonnenbrille zur Grundausstattung der Kleinen gehören sollte, wird oft übersehen. Dabei sind gerade die Augen von Kindern noch sehr empfindlich und bedürfen eines besonders hohen Schutzes. Worauf Eltern beim Sonnenbrillenkauf achten sollten, verraten die Brillenglasexperten von Wetzlich Optik-Präzision.

Kinder, die sich noch im Wachstum befinden, haben größere Pupillen und klarere Linsen als Erwachsene, denn die Pigmentierung ist noch nicht vollständig ausgebildet. Somit blockt die Linse im Kinderauge noch nicht vollständig die UV-A-Strahlung ab, die dadurch bis zur Netzhaut vordringt. Dies kann langfristig zu bleibenden Schäden führen. Daher kann die Sonne bei Kindern viel besser ins Auge eindringen und mehr Schaden anrichten, als bei Erwachsenen. Vor allem am Meer und in den Bergen sollten Kinder eine Brille tragen. Eltern, die für ihre Kinder Sonnenbrillen kaufen, sollten sich beim Optiker beraten lassen. Wichtig ist, dass die Gläser der Sonnenbrille nicht zu klein sind. Idealerweise schirmen die Gläser die Augen des Kindes rundherum gut ab und schützen auch vor seitlich einstrahlendem Sonnenlicht. Eine Kinderbrille sollte den Aufdruck „UV 400“ sowie eine „CE-Kennzeichnung“ tragen.
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