Grüner Daumen für alle - Pflanzliche Gestaltung in den eigenen vier Wänden

(Foto: Peter Dargatz / pixabay)

Pflanzen verleihen den Räumen Persönlichkeit, geben ihnen eine Seele und vermitteln vor allem das Gefühl, dass wirklich jemand in der Wohnung lebt. Allerdings handelt es sich bei Pflanzen um Lebewesen, die mit Bedacht eingesetzt werden und behutsam gehegt und gepflegt werden sollten. Im Gegensatz zu Bildern an den Wänden benötigen sie dementsprechend „intensive“ Zuwendung. Mit den richtigen Tipps und Kniffen kann jedoch jeder problemlos einen grünen Daumen erwerben und seiner Wohnung das richtige Flair verleihen.

Zimmerpflanzen und ihre positiven Auswirkungen: verbesserte Luftqualität

Frische und reine Luft findet sich vor allem im Wald. Wer diesen nicht regelmäßig besuchen kann, muss ihn sich schlichtweg nach Hause holen. Dabei ist es keinesfalls egal, welche Pflanzen ausgewählt werden. Vielmehr sollten es Exemplare sein, die speziell für ihre luftreinigenden Eigenschaften bekannt sind. Die Verschmutzungen in der Wohnung rühren oft von Chemikalien her, die aus Textilien oder Möbelstücken kommen oder auch durch Putzmittel verursacht werden. Besonders Personen mit Allergien oder Atemwegserkrankungen leiden unter schlechter Luft in Gebäuden. Dann sollten verschiedene Pflanzen zum Einsatz kommen, die mehr können als nur Kohlendioxid zu absorbieren und Sauerstoff abzusondern. Beispiele für Pflanzen, welche die Luft effektiv reinigen können, sind Grünlilie, Bogenhanf, Efeu und viele andere. Der Efeu ist beispielsweise dafür bekannt, Benzol abzubauen, muss allerdings in einer kühlen Umgebung seinen Platz finden.

Die richtige Aufbewahrung für das Wohlergehen der Pflanze

Auch in der Wohnung sind die richtigen Blumentöpfe ein absolutes Muss, wenn die Pflanzen sich dauerhaft wohlfühlen und gut entwickeln können sollen. Nachdem der passende Standort gefunden ist, benötigt die jeweilige Pflanze einen Blumentopf, der ihr genügend Platz bietet. Selbstverständlich spielt auch das gesamte Raumbild, in das sich der Blumentopf mit der passenden Pflanze einfügen soll, eine große Rolle. Pflanzkübel aus Kunstleder, beispielsweise zu finden unter http://www.eastwest-trading.de/pflanzkuebel/Kunstleder/ stellen eine besonders schicke Möglichkeit dar und können eher als Möbelstücke als als gewöhnliche Blumentöpfe interpretiert werden. Sie können passend zu Sofa oder Sessel ausgewählt werden und verleihen dem Raum ein besonders edles Aussehen.

Der passende Standort für jede Pflanze

Im Gegensatz zur Annahme vieler Blumenfreunde sollten Zimmerpflanzen nicht direkt am Fenster positioniert werden. Dort ist die Zugluft in der Regel ebenso stark wie die Sonneneinstrahlung, sodass die Pflanzen unnötig strapaziert werden. Damit die Wohnung später ein stimmiges Bild abgibt, ist auch die Kombination zwischen Möbeln und Pflanzen sowie unter den Pflanzen selbst von großer Wichtigkeit. Beispielsweise kann eine Pflanze mit Blüten in der gleichen Farbe wie die des Teppichs gewählt werden. Wenn mehrere Pflanzen nebeneinander stehen, sollten nicht nur diese selbst, sondern auch deren Töpfe farblich aufeinander abgestimmt sein. Auch in Bezug auf die Größe dürfen sie durchaus zusammenpassen. Pflanzen sollten nach Möglichkeit genauso mit Bedacht ausgewählt werden wie Möbel und nicht einfach nach Lust und Laune angeschafft werden. Am ausgesuchten Ort müssen die Pflanzen sich nicht nur entfalten, sondern auch optisch zur Geltung kommen können.

Ohne Pflege geht es nicht

Zimmerpflanzen benötigen genau wie alle anderen Pflanzen hin und wieder Pflege. Dies sollte möglichst in regelmäßigen Abständen der Fall sein, da Gießen und Düngen unerlässlich für die Gesundheit der Pflanzen sind. Wie oft und wie intensiv dies der Fall sein sollte, hängt ganz von der Art der Pflanzen ab. Wichtig ist in jedem Falle, die Pflege der grünen Mitbewohner auch dann sicherzustellen, wenn man einmal nicht vor Ort sein kann. Bewässerungssysteme, die in den Blumentopf integriert sind, sind dann eine besonders gute Wahl. Sie helfen auch absoluten Laien, die Pflege der Zimmerpflanzen leicht in den Griff zu bekommen, da über den Feuchtigkeitsmesser innerhalb kurzer Zeit abzulesen ist, ob und wie viel Feuchtigkeit das Gewächs benötigt. Eine gute Hilfe stellen zudem stets die Angaben auf den bei den Pflanzen mitgelieferten Zetteln dar. Dort lässt sich meist herausfinden, ob die Pflanze intensiv oder weniger intensiv gewässert werden soll. Eine intensive Wässerung bedeutet, dass das Erdreich des Gewächses immer gut durchfeuchtet sein sollte, während bei mäßiger Wässerung nur eine sehr leichte Feuchtigkeit vorhanden sein darf. Mithilfe eines leichten Fingerdrucks ins Erdreich lässt sich der aktuelle Feuchtigkeitsbedarf problemlos nachweisen. Statt altem, lange aufbewahrten Wasser sollte frisches Hahnwasser mit nicht allzu hohem Kalkanteil verwendet werden. Sind Zimmerpflanzen besonders empfindlich, so kann stattdessen auch Regenwasser zum Einsatz kommen. Pflanzen, die ursprünglich aus dem Wasser oder aus Sümpfen entstammen, müssen von unten gewässert werden. Das gilt auch für Sorten, die über sehr empfindliche Knollen verfügen. Die meisten Gewächse können aber problemlos von oben gegossen werden während manche Sorten wie Orchideen, auch den Einsatz der Sprühflasche fördern und nicht ganz so leicht gepflegt werden können.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.