Impfung auffrischen

Keuchhusten kann insbesondere für Kinder eine ernste gesundheitliche Bedrohung darstellen. Foto: AOK/hfr
Kreis Borken (pd/hie). Im Kreis Borken ist die Anzahl der nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Keuchhustenfälle im Jahr 2018 gesunken. Insgesamt wurden 40 Infektionsfälle gemeldet, in 2017 waren es noch 64. Das teilte die AOK Nordwest auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit.

Gerade im ersten Lebensjahr stellt der Keuchhusten eine ernste gesundheitliche Bedrohung für Kinder dar. Immer wieder werden schwere Erkrankungsverläufe beobachtet. Atemnot durch angeschwollene Atemwege und Erbrechen sind häufige Begleiterscheinungen. Bei kleinen Kindern können Atempausen lebensgefährlich werden, insbesondere im Schlaf. Die Impfung gegen Keuchhusten gehört zu den Kombinationsimpfungen, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) ab dem dritten Lebensmonat empfohlen und von den gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten bezahlt werden. Auffrischungsimpfungen sind im Alter von fünf bis sechs Jahren sinnvoll.

Aber nicht nur bei Kindern ist die Impfung relevant. Auch für Erwachsene wird die Auffrischungsimpfung gegen Keuchhusten empfohlen. Sie wird einmalig als Kombinationsimpfung mit der Impfung gegen Tetanus und Diphterie durchgeführt.
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