Infos zum Thema „Schwitzen“

Beim Schwitzen reguliert der Körper seine Temperatur. Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de
Borken (pd/hie). Für das Schwitzen sind die Schweißdrüsen zuständig. Etwa 3 Millionen davon befinden sich in der menschlichen Haut. Sie reichen bis in die Tiefe der Lederhaut und die Unterhaut mit Fettgewebe (Subkutis). Von dort winden sie sich spiralförmig durch die Oberhaut (Epidermis) und münden an der Hautoberfläche.

Sommerhitze, körperliche Anstrengung oder Stress – und schon rinnt der Schweiß! Manchmal eine ganz schön lästige Angelegenheit. Doch Schwitzen ist eine völlig normale Körperfunktion. Und eine lebensnotwendige dazu. Denn über diesen Mechanismus reguliert der Körper seine Temperatur und verhindert so eine Überhitzung. Die Verteilung der Schweißdrüsen variiert nach dem Geschlecht. Frauen haben insgesamt weniger Schweißdrüsen als Männer und weisen bei gleicher Belastung eine geringere Schweißrate auf. Die wässrige Salzlösung „Schweiß“ enthält vorwiegend Natriumchlorid. Mit ihrer Hilfe erzeugt der Körper Verdunstungskälte auf der Haut und reguliert so seine Temperatur (Thermoregulation). Doch auch Gefühlsregungen können die Schweißproduktion anregen (z.B. feuchte Hände vor der Prüfung).
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