Joggen bei Hitze

Wer bei Sonne joggen möchte sollte einiges beachten. Foto: Petra Bork/pixelio.de
Borken (pd/hie). In Anbetracht der steigenden Temperaturen sollten Hobby-Jogger einige Tipps beherzigen, damit trotz guter Absichten die Gesundheit unter dem sportlichen Eifer nicht leidet. „Jogger sollten ihr Laufpensum langsam steigern und sich so an die höheren Temperaturen gewöhnen“, empfiehlt Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler bei der BARMER. Wer es übertreibe, dem drohten Magenprobleme, Schwindel oder Kopfschmerzen.


Kopfbedeckung ist nicht automatisch sinnvoll Möhlendick empfiehlt Joggern, vor und nach dem Lauftraining ausreichend zu trinken. Bei der Kleidung sei vor allem Funktionskleidung empfehlenswert, die den Schweiß von innen nach außen weiterleite. Unter dicken Baumwoll-T-Shirts hingegen staue sich die Hitze. Das gleiche gelte beim Kopfschutz. „Viele Menschen denken, dass eine Kopfbedeckung beim Joggen automatisch sinnvoll ist. Doch wer überwiegend im Schatten läuft, sollte besser darauf verzichten. Denn sonst schwitzt man weit mehr als nötig, weil ein Großteil der Hitze über den Kopf abgegeben wird.“


Morgens oder abends joggen und heftige Tempoläufe unterlassen „Beim Joggen kommt es auch auf die Uhrzeit an. Am besten läuft man frühmorgens oder spätabends, wenn die Temperaturen angenehmer sind und der Kreislauf nicht zu stark belastet wird“, sagt Möhlendick. Der Sportwissenschaftler rät darüber hinaus zur Vorsicht bei Tempoläufen, weil sie unter anderem zu Kreislaufproblemen führen können.
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