Nähe und Präsenz

Alexandra Hippchen und Andreas Naumann-Hinz werben für die Mitarbeit im Team der Notfallseelsorge. Foto: Kirchenkreis
Münsterland (pd/dd). Rund 150 ehrenamtliche Notfallseelsorgerinnen und Seelsorger sind in der Region im Einsatz. Sie leisten Beistand, Begleitung und Hilfe in plötzlich und unerwartet kommenden Notfällen. Im Herbst startet ein Grundlagenkurs für Interessierte, die sich eine ehrenamtliche Tätigkeit im Team der Notfallseelsorge vorstellen können.

„Die Notfallseelsorger stehen Betroffenen und Angehörigen in den ersten Stunden nach einem Notfall bei, sie begleiten Angehörige bei der Identifizierung von Toten und sind an der Seite der Polizei, wenn eine Todesnachricht überbracht werden muss“, skizziert Pfarrerin Alexandra Hippchen, Koordinatorin der Notfallseelsorge im Münsterland, den Einsatzbereich der ehrenamtlichen Helfer. „Dabei geht es in erster Linie um Nähe und Präsenz, Worte sind in diesen Situationen nicht das wichtigste“, weiß Pastoralreferent Andreas Naumann-Hinz, Ansprechpartner für die Notfallseelsorge im Kreis Coesfeld. „Die meisten Einsätze sind bei den Menschen zu Hause, wenn es um häusliche Unfälle, Suizid oder Gewalttaten geht, große Lagen wie unlängst in Münster am Kiepenkerl sind selten“, macht Hippchen deutlich.

Der Grundlagenkurs, der kommenden im Herbst startet, richtet sich an haupt- und nebenamtliche SeelsorgerInnen sowie interessierte Menschen, die sich eine Mitarbeit im Team der Notfallseelsorge im Münsterland vorstellen können. Die Anmeldung erfolgt nach einem Gespräch mit den Koordinatoren der Notfallseelsorge, E-Mail: notfallseelsorge@bistum-muenster.de.
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