Risikogruppen sollten sich impfen lassen: Grippewelle rollt wieder an

Das Robert-Koch-Institut rät dazu, sich rechtzeitig gegen die Virusgrippe Grippe impfen zu lassen. Foto: colourbox.de
Kreis Borken (pd/dd). Die beste Zeit, um sich gegen Grippe impfen zu lassen, sind die Monate Oktober und November, so lautet die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts. Das Immunsystem kann sich dann bis zum Start der Grippewelle ausreichend auf die Abwehr vorbereiten. Im vergangenen Winter hätten sich viel zu wenige Deutsche impfen lassen, vermeldet das Institut in seinem Saisonbericht weiter. Besonders heftig hätte es daher ältere Menschen getroffen. Auffallend war, dass die Impfquote mit nur 35 Prozent bei Senioren am niedrigsten war.

Experten rechnen damit, dass sich in der nächsten Zeit deutlich mehr Menschen gegen die Virusgrippe (Influenza) impfen lassen, als in den vergangenen Jahren. Grund dafür ist die große Zahl der Erkrankten in der vorigen Saison zwischen Oktober 2017 und März 2018. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Grippeimpfung für alle Versicherten, für die sie empfohlen ist. Für privat Krankenversicherte gelten ähnliche Kostenübernahmeregelungen.

Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfiehlt in diesem Jahr Vierfach-Impfstoffe und rät vor allem den Risikogruppen dazu, sich auf jeden Fall impfen lassen. Dazu gehören Personen über 60 Jahre, Schwangere, chronisch Erkrankte mit Diabetes, Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie medizinisches und pflegerisches Personal.

Viele Arbeitnehmer können und wollen es sich zwar nicht erlauben, wegen einer Grippe tagelang im Job zu fehlen, doch wen die „echte“ Influenza erwischt hat, der sollte einige Tage das Bett hüten. Die Erkrankung ist mit einer normalen Erkältung nicht vergleichbar. Plötzliches hohes Fieber, Schüttelfrost sowie Kopf- und Gliederschmerzen sind Symptome, die für eine Virusgrippe sprechen. Wer sich dann nicht schont, muss mit schwerwiegenden Nebenwirkungen bis hin zur Lungenentzündung rechnen.
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