Schnell mehr Platz im Kleiderschrank

Mit ein paar Klicks sind viele Klamotten schnell über das Internet verkauft. Fotos (2): Schnäppchenfee/IStock/ijeab
Borken (pd/hie). „Warum abgelegte Klamotten in den Müll werfen oder zur Altkleidersammlung bringen?“ fragt Waltraud Aßmus vom Fashionportal Schnäppchenfee. „Aus vielen kann man noch ein paar Euro rausschlagen.“ Wie einfach das auf den zahlreichen Internetplattformen funktioniert, fasst die Fashionexpertin zusammen:


Momox-Fashion Momox kauft nicht nur Bücher, DVDs und CDs, sondern unter momox-fashion.de auch Kleidung an. Der Verkauf und auch der Versand auf der Seite ist kostenfrei, solange die Artikel akzeptiert werden. „Innerhalb von 14 Tagen prüft Momox die Kleidung, legt Preise fest und stellt die Artikel zum Verkauf“, erklärt Aßmus. Weist die Kleidung Mängel, Flecken oder Ähnliches auf und wird deshalb abgelehnt, wird eine Gebühr von vier Euro für den Rückversand fällig. Alternativ wird sie kostenfrei recycelt. Geld wird nach Überprüfung der Kleidung überwiesen.


Kleiderkreisel und Kleiderkorb Auf Kleiderkreisel.de verkaufen User kostenfrei ihre Kleidung selbst; Versandkosten übernehmen die Käufer. „Hier kann man alles loswerden: Kleidung, Accessoires und sogar Kosmetik. Klamotten werden, je nach Zustand, in Kategorien eingeteilt“, erklärt Aßmus, „neu, sehr gut, gut oder in Ordnung.“ Die Artikel werden nicht gesondert geprüft, sondern gehen direkt an den Käufer. Der Bezahlprozess läuft über den Kleiderkreisel-Geldbeutel. Ähnlich funktioniert Kleiderkorb, nur das hier der Austausch des Geldes direkt zwischen Käufer und Verkäufer stattfindet.


Mädchenflohmarkt Der Fokus von Mädchenflohmarkt liegt auf hochwertiger Second Hand-Designermode. Auch hier stellt der Verkäufer seine Kleidung selbst online. „Außer man nutzt den Concierge-Service“, so Aßmus. „Dann schickt man seine Kleidung an die Plattform. Die Mitarbeiter kontrollieren, fotografieren, beschreiben und verkaufen die Artikel.“ Für den Service gehen 40 Prozent Provision des Verkaufspreises an das Portal. Wird der Artikel innerhalb von vier Monaten nicht verkauft, wird er entweder kostenpflichtig zurückgeschickt oder gespendet. Bei selbst eingestellter Ware fallen zehn Prozent Provision an, sobald diese über das Portal verkauft wurde.


Rebelle Ähnliches gilt für Rebelle. „In der App und auch im Browser wird hier Designermode verkauft, insbesondere Handtaschen.“ Die Provision richtet sich nach den Verkaufspreisen und steigt bis auf 33 Prozent. Auch bei Rebelle gibt es einen Concierge-Service. Die Kosten belaufen sich auf 15 Euro pro Artikel plus Provision. Handelt es sich bei den zugeschickten Artikeln jedoch um Plagiate, fallen 60 bis 120 Euro Bearbeitungsgebühren an.


Shpock „Bei Shpock kann man so gut wie alles verkaufen. Mängel müssen in der Beschreibung der Artikel angegeben werden.“ Der Verkauf ist kostenlos. Die Shpock App ist darauf auslegt Artikel aus dem näheren Umkreis der Interessenten anzuzeigen, so sind oftmals keine Versandkosten nötig. Preise werden direkt mit den Käufern geklärt.
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