Stauden statt Kies und Schotter

Staudengärten sind pflegeleicht und bieten Lebensraum für Insekten und Vögel. Fotos: GPP
Kreis Borken (pd/dd). Die letzten warmen Tage haben die Natur bereits zum Leben erweckt und die ersten Krokusse und Schneeglöckchen sprießen. Sie sind die Vorboten für viele andere Gartenpflanzen und Stauden, die in den nächsten Wochen zu blühen beginnen. In manchen Vorgärten sieht es allerdings ganz anders aus. Statt auf bunte Knospen stößt man immer häufiger auf versiegelte Stein- oder Schotterflächen. „Viele Hausbesitzer glauben, dass sie damit lästige Arbeiten wie Unkrautjäten und Laubfegen hinter sich gelassen haben. Das ist aber nicht der Fall“, sagt Folko Kullmann, Präsident der Gesellschaft der Staudenfreunde e.V. Viele Kiesgärten werden zum Kostenrisiko, denn zwischen den Schottersteinen sammelt sich Müll, aber auch Laub und Staub, in dem Unkraut munter sprießt. Auch das vermeintlich schützende Vlies bietet nicht immer Schutz und es wachsen unerwünschte Gewächse nach oben. So müssen die meisten Flächen schon nach wenigen Jahren komplett saniert werden. Viele Kommunen haben außerdem bereits Rückbauverfügungen wegen unzulässiger Versiegelung von Vorgärten erlassen.

Eine viel bessere, pflegeleichtere und kostengünstigere Variante für die Flächengestaltung vor dem Haus sind Stauden. „Gut geplant und jetzt im Frühling gepflanzt, sorgen sie schon im ersten Jahr für üppige Blütenpracht. Sie sind aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bieten auch Insekten, Vögeln und anderen Tieren Nahrung und Lebensraum“, so Kullmann. „Und das Beste: Der Pflegeaufwand ist bei der richtigen Sortenauswahl minimal. Mehr dazu unter www.gds-staudenfreunde.de.
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