Von Hokkaido bis Butternut

Kürbis: Auch bei Feinschmeckern beliebt. Foto: colourbox.de
Kreis Borken (dd). Kürbissuppe ist jetzt wieder besonders beliebt, schließlich wärmt sie wunderbar von innen und bringt auch noch Farbe in dunklere Tage. In den letzten Jahren erfreut sich dabei vor allem der leuchtend orangefarbene Hokkaido großer Beliebtheit. Doch da ist er nicht der einzige in der großen Familie der essbaren Kürbisse.

Während der Kürbis früher als Arme-Leute-Essen galt, ist er heute auch bei Feinschmeckern beliebt. Das liegt natürlich vor allem an seinem Geschmack. Aber auch die Inhaltsstoffe wie Vitamin A, C, D und E sowie Kalium, Kalzium und Zink machen ihn in der kühlen Jahreszeit unverzichtbar. Beim Einkauf erkennt man den reifen Kürbis daran, dass er hohl klingt, wenn man mit dem Fingerknöchel auf die Schale klopft. Einmal gekauft hält sich so ein Kürbis bei intakter Schale im feuchten Keller über mehrere Wochen.

Übrigens zählen Kürbisse zu den wohl „nachhaltigsten“ Gemüsesorten. Denn fast alle Teile lassen sich verwenden: Schale und Fruchtfleisch ebenso wie die Kerne, die man entweder getrocknet und geröstet genießen kann oder gepresst als wohlschmeckendes Öl zur Kürbissuppe. 1000 gute Gründe also, aus den runden und ovalen Früchten leckere Gerichte zu zaubern. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, der findet hier eine kleine Übersicht über die beliebtesten Kürbisarten hierzulande:

Der Hokkaido eignet sich hervorragend als Einstieg in die kulinarische Kürbiswelt. Im Handel wird er in der Regel mit ein oder zwei Kilogramm Gewicht angeboten. Ob als Suppe, Auflauf oder Kuchen, sein an Maronen erinnerndes Aroma macht ihn vielfältig einsetzbar. Da man ihn nicht schälen muss, ist er besonders leicht zu verarbeiten.

Beliebt ist auch der Butternut-Kürbis, der den Namen von seinem feinen Butteraroma hat. Seine Form ähnelt einer Birne, sein Gewicht liegt meist zwischen ein und zwei Kilogramm. Da er nur wenige Kerne hat, ist hier die Ausbeute an Fruchtfleisch größer. In der Küche findet er roh, gekocht oder gebacken Verwendung. Je nach Rezept kann man den Butternut geschält oder ungeschält verarbeiten. Grundsätzlich ist seine Schale essbar.

Spaghettikürbisse haben eine oval-längliche Form und bringen bis zu zwei Kilogramm auf die Waage. Ihren Namen verdanken sie dem Zustand des Fruchtfleisches nach dem Kochen oder Backen: es zerfasert spaghettiartig. Die Schale kann man bei diesem Kürbis nicht mitessen.

Ganz anders, nämlich eher fest, ist das Fruchtfleisch des Muskatkürbis. Es schmeckt saftig und aromatisch leicht nach Muskat und erscheint farblich von orange bis gelb. Man kann es sowohl roh genießen als auch gegart als Gemüse oder Füllung. Hervorragend geeignet ist der Muskatkürbis auch für ein Kürbis-Chutney.
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