Vorsicht bei Wechselwirkungen von Medikamenten

Kennen sie die Wechselwirkungen? Foto: djd/vimedi.com
Borken (djd/hie). Allein in Deutschland nehmen weit mehr als 20 Millionen Menschen regelmäßig mehrere Medikamente, die ihnen ärztlich verordnet wurden. Neben rezeptpflichtigen Arzneimitteln kaufen sich Patienten bei Bedarf auch noch freiverkäufliche Erkältungspräparate, Nahrungsergänzungsmittel oder Schmerzmittel in der Apotheke. Doch nur die wenigsten wissen, welche Wechselwirkungen die verschiedenen Wirkstoffe dieses Medikamentencocktails auslösen können. Einer neuen Studie zufolge kennen auch die Hausärzte bei den Verordnungen verschiedener Medikamente nicht immer alle möglichen Wechselwirkungen.


60 Wirkstoffe pro Quartal


Der aktuellen Untersuchung der „Barmer“ Krankenkasse zufolge hat im Jahr 2016 jeder fünfte Bundesbürger fünf oder mehr Arzneimittel gleichzeitig eingenommen. Jeder vierte Versicherte ab 65 Jahren bekam dabei ein für diese Altersgruppe nicht empfohlenes Arzneimittel verschrieben. Dem Arzneimittelreport zufolge verschrieben Hausärzte 2016 im Durchschnitt 60 Arzneimittelwirkstoffe regelmäßig, also mindestens einmal im Quartal, und weitere 100 zumindest einmal pro Jahr. Dazu kommen noch die Verordnungen von Fachärzten. Digitale Helfer wie die neue kostenlose „vimedi“-App von Noventi Digital können Patienten dabei unterstützen, den Überblick über die Präparate, ihre Dosierung sowie Neben- und Wechselwirkungen zu behalten. Das funktioniert in der Regel besser als mit dem sogenannten Bundesmedikationsplan.


Alle Informationen griffbereit Patienten, die drei oder mehr verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen, haben seit 2016 Anspruch auf die Erstellung eines Medikationsplans durch ihren Hausarzt. Der Plan bietet eine umfassende Übersicht über die individuelle Medikation – doch kaum jemand hat ihn immer zur Hand. Das Smartphone hingegen ist fast immer dabei. Mit der neuen App von vimedi wird so die Medikamenteneinnahme einfach sicher. Zudem erhält der Patient während seiner Therapie effektive Unterstützung mit beispielsweise Einnahmehinweisen. Auch im Notfall kann die App eine wichtige Hilfe sein, weil alle wichtigen Gesundheitsinformationen immer griffbereit sind. Der Schutz der hochsensiblen Gesundheitsdaten steht dabei im Übrigen an erster Stelle. So entscheidet der Patient selbst, wer Einblick in seine Daten erhält. Einen weiteren Vorteil bietet die Vorratsberechnung: Mit einem Blick sehen Nutzer, wie lange ihre Arzneimittel noch reichen und können ihre Folgemedikamente direkt bei ihrem über die App verbundenen Vertrauensapotheker vorbestellen.
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