Was gehört in den Hausmüll?

Sogenannte Passivprodukte gehören ab sofort nicht mehr in den Hausmüll. Foto: colourbox.de
Kreis Borken (pd/dd). Antennen, Audiokabel, Mehrfachsteckdosen oder Lichtschalter – also passive Geräte, die den Strom lediglich durchleiten, müssen ab 1. Mai als Elektroschrott gesondert entsorgt werden. „Ausgediente oder defekte Passivprodukte fallen jetzt unter das Elektrogeräte-Gesetz und sind bei den Sammelstellen der Stadt oder Gemeinde oder bei großen Elektrohändlern abzugeben. Der Rücknahmeservice ist kostenlos“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Von der neuen Regelung sind allerdings nur fertige passive Geräte, nicht aber Bauteile wie Kabel als Meterware betroffen.

Wer nicht sicher ist, ob sein ausrangiertes Produkt auch zum Elektroschrott gehört, oder falls es mit der Rückgabe nicht klappt, dem hilft die Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW und informiert auch über die nächste Sammelstelle. Kontakt und Öffnungszeiten im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/umweltberatung. Mehr Informationen zum Thema Elektro-Altgeräte im Internet auch unter www.verbraucherzentrale.nrw/elektroschrott.

Ein Grund, weshalb die neue Regelung ökologisch Sinn macht: Bislang hinkt Deutschland bei den europäischen Rückgabequoten hinterher. Zwei Drittel der in Verkehr gebrachten Elektrogeräte sollen ab 2019 eingesammelt und verwertet werden. Derzeit werden aber erst 45 Prozent an Elektroschrott in Kommunen und im Handel gesammelt.
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