Wasser und Seife

Wer sich regelmäßig mit Wasser und Seife die Hände wäscht, kann Krankheiten und Keime abwehren. Foto: KKH
Kreis Borken (pd/dd). Immer mehr Menschen ekeln sich vor Dingen im öffentlichen Raum. Das hat eine aktuelle Forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse ergeben. Im Vergleich zu 2015 zeigt sich: Den mit Abstand größten Ekelfaktor haben nach wie vor öffentliche Toiletten. Für mittlerweile 91 Prozent der Befragten ist die Nutzung besonders unangenehm. Auf Platz zwei stehen aktuell Haltegriffe in Bussen und Bahnen mit 55 Prozent, gefolgt von Handläufen von Rolltreppen und Treppengeländern mit 50 Prozent. Nahezu jeder Zweite ekelt sich außerdem vor Türklinken in öffentlichen Gebäuden und für 43 Prozent der Befragten ist das Berühren von Griffen an Einkaufswagen sowie der Tastaturen an Geldautomaten besonders unangenehm.

Zugenommen hat aber nicht nur das Ekelempfinden, sondern auch das Bedürfnis, sich im Alltag besser gegen Viren und Bakterien zu wappnen: So trägt mittlerweile jeder Vierte immer ein Desinfektionsspray und jeder Fünfte stets Desinfektionstücher mit sich.

Die KKH rät vor allem dringend zum regelmäßigen Händewaschen, um die Verbreitung von Keimen zu vermeiden. Wer sich regelmäßig und gründlich die Hände wäscht, hat ein deutlich geringeres Risiko, an Erkältungen, Grippe und anderen Infektionen zu erkranken. Wasser allein reicht allerdings nicht: Mit Seife werden Schmutz und Mikroorganismen deutlich besser entfernt. Antibakterielle Zusätze dagegen sind zwar etwa in Kliniken Pflicht, im Alltag aber nicht nötig.
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