Weniger Füttern

Der ZZF gibt Tipps zur Pflege von Zierfischen bei Hitze.Foto: WZF/Stahl
Borken (pd/hie). Die Hitze sorgt auch im Aquarium für hohe Temperaturen. Vor allem für Fische, die in ihrem natürlichen Lebensraum keinen großen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, werden Temperaturen über 28 Grad kritisch. Bevor Aquarianer zu aufwändigen technischen Maßnahmen greifen, sollten sie zunächst alles unterlassen, was den Stoffwechsel der Fische belastet. „Wichtig ist es, die Fische an heißen Tagen weniger zu füttern und für Ruhe vor und im Aquarium zu sorgen“, informiert der my fish-Community Manager Matthias Wiesensee. „Es kann auch sinnvoll sein, die Beleuchtungsdauer und damit die Aktivität der Fische zu reduzieren.“ Ein positiver Nebeneffekt ist das geringere Aufheizen des Aquarienwassers. „Der Filter muss weiterlaufen. Mit einem Sprudelstein können Fischhalter das Wasser bewegen und zusätzlich Sauerstoff ins Aquarium bringen“, rät der Aquaristik-Experte.

Die Temperatur des Wassers kann man sogar unter Umgebungstemperatur senken. Dazu müssen Besitzer die Abdeckscheiben abnehmen, dem Wasser durch gezieltes Verdunsten Energie entziehen und es damit abkühlen. Der Zoofachhandel bietet spezielle Ventilatoren an, die die Luft über die Wasseroberfläche blasen und das Abkühlen fördern. Auch ein Teilwasserwechsel hilft. Wird die Temperatur schlagartig gesenkt, ist das jedoch Stress für die Fische. Daher sind mehrfache kleine Wasserwechsel empfehlenswert. Für besonders temperaturempfindliche Fische bietet der Fachhandel geregelte Kühlaggregate an.
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