Wespen-Alarm

In diesem Jahr gibt es viele Wespen. Foto: colourbox.de
Borken (pd/hie). Derzeit summen und surren die schwarz-gelben Plagegeister wieder um Zwetschgenkuchen, Grillfleisch oder Limonade: Wespen sind wieder vermehrt auf der Suche nach Nahrung, insbesondere dann, wenn sie zuckerhaltig ist. Die ausgebliebene Kälte im Juni sowie die ausgebliebenen Überschwemmungen waren für die Entwicklung der Wespen in diesem Jahr optimal, so dass die Wespenvölker in August und September die maximale Größe erreichen. „Gefährlich wird’s für den Menschen eigentlich nur dann, wenn man sich in der Nähe von Wespennestern aufhält oder sich in deren Einflugschneisen befindet“, warnt Karin Abele vom KKH-Serviceteam in Kleve. „Denn fühlen sie sich bedroht, reagieren sie aggressiv und stechen dann häufig zu.“


Was hilft bei einem Stich?


Experten und Naturkenner raten, als erstes den Stich mit sogenannten Stichheilern zu erwärmen oder zu elektrisieren. Der Wärme- oder Elektroimpuls blockiert den Histaminausstoß im Körper. Dabei wird die Eiweißstruktur des Insektengiftes zerstört und so ein Nachjucken der gestochenen Stelle vermindert.

Karin Abele: „Bewährt haben sich auch natürliche Substanzen, wie zum Beispiel halbierte Zitronen und Zwiebeln, Rhabarber und der gequetschte Blattsaft aus Spitzwegerich-Blättern, mit denen die Stichwunde eingerieben wird. Erst danach sollte man mit Leitungswasser, Kältekompressen oder Eiswürfeln kühlen.“

„Insektengift-Allergiker sollten in der Sommerzeit stets ein Notfall-Set mit sich führen“, rät Abele. „Es enthält unter anderem eine Adrenalin-Spritze, falls Kreislaufprobleme auftreten. Die Kosten hierfür übernehmen – bis auf die gesetzliche Zuzahlung – die Krankenkassen.
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