Zuzahlung bei Medikamenten

Kreis Borken (pd/dd). Chronisch kranke Patienten können jetzt für 2018 einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung bei ihrer Krankenkasse stellen. Das empfehlen die Apotheken im Kreis Borken allen gesetzlich Versicherten, die ein planbares Einkommen wie eine monatliche Rente haben und regelmäßige Zuzahlungen etwa auf ärztlich verordnete Medikamente erwarten. „Alle Befreiungen müssen jedes Jahr neu beantragt werden. In Deutschland sind mehr als sechs Millionen Menschen von der Zuzahlung befreit“, sagt Petra Hruby, Vorsitzende der Bezirksgruppe Kreis Borken des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe, „das sind zehn Prozent der 70 Millionen gesetzlichen Versicherten.“ Eine schon zu Jahresbeginn ausgestellte Befreiungsbescheinigung kann nicht nur in der Apotheke, sondern auch bei Arzt- oder Klinikbesuchen eine spürbare Erleichterung sein. Wenn vom verordnenden Arzt ein Befreiungsvermerk auf dem Rezept eingetragen ist oder der Patient einen entsprechenden Bescheid in der Apotheke vorlegen kann, wird keine Zuzahlung für die Krankenkasse eingezogen. Bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln beträgt die Zuzahlung genau zehn Prozent des Preises, mindestens aber fünf Euro und höchstens zehn Euro.

Grundsätzlich von der Zuzahlung befreit sind nach Angaben der Apotheken Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
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