Archäologische Touren

Am Römerlager in Haltern gibt es am Sonntag Mitmach-Aktionen. Foto: lwl
Münsterland (pd/dd). Bundesweit öffnen morgen, Sonntag, 8. September, wieder Bauten und Stätten ihre Türen, die normalerweise nicht zugänglich sind. Auch die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) laden an diesem Tag zu besonderen Führungen, Ausstellungen und Aktionen im gesamten Landesteil ein. Alle Angebote sind kostenlos.

Welche Schätze liegen hinter dickem Beton im Zentralen Fundarchiv in Münster und wie lange bauten die Legionäre an der Lagermauer in Haltern am See? Diese und andere Fragen beantworten Archäologen und Restauratorinnen an dem Tag. „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ lautet das Thema zum „Tag des offenen Denkmals“, zu dem auch die westfälische Geschichte einiges zu bieten hat, denn: Umbrüche und revolutionäre Entwicklungen gab es hier immer wieder, von der Jungsteinzeit bis in die Gegenwart. Koordiniert wird die Veranstaltung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Das LWL-Römermuseum in Haltern am See lädt von 10 bis 18 Uhr mit verschiedenen Aktionen zum Erleben, Entdecken und Mitmachen ein. Unter dem Motto „Auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut“ stehen Ansprechpartnerinnen am Nachbau des Römerlagers für Erläuterungen bereit. Die Mauer des Römerlagers errichteten die römischen Legionäre seinerzeit in nur einem Sommer. Der Nachbau hinter dem LWL-Römermuseum brauchte hingegen ein wenig länger.

Weitere Infos zu Terminen gibt es auch im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.
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