Brecht-Drama

Mutter Courage verliert am Ende alles, was sie hatte.
Bocholt (pd/dd). Das Brecht-Drama „Mutter Courage und ihre Kinder“ ist am Freitag, 9. November, um 20 Uhr im Städtischen Bühnenhaus am Berliner Platz zu sehen. Brechts Analyse des Krieges als „eine Fortführung der Geschäfte mit anderen Mitteln“ ist auch 400 Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg erschreckend aktuell und ebenso drängend wie seine unbedingte Hoffnung, „dass für die Bekämpfung des Krieges kein Opfer zu groß ist“. Gemeinsam mit ihren Kindern zieht Mutter Courage dem Krieg und seinen Truppen hinterher. Sie verkauft den Soldaten ohne Rücksicht auf Verluste und Moral alles, was diese vermeintlich brauchen, um zu siegen oder zumindest das eigene Leid zu betäuben und ein funktionierendes Rädchen im Räderwerk der Mächtigen zu bleiben. Doch am Ende kann auch Mutter Courage ihre ganz persönliche Schlacht nicht gewinnen. Sie verliert ihre Kinder und alles, was sie hat, durch einen Krieg, den sie selbst befördert hat.

Karten sind erhältlich im Theaterbüro im Rathaus am Berliner Platz. Eine telefonische Vorbestellung ist unter 02871/12309 möglich. Auch unter www.stadttheater-bocholt.de sind Reservierungen möglich.
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