Büchermarkt und verkaufsoffener Sonntag in Ramsdorf

Ab 11 Uhr ist der Büchermarkt geöffnet und um 13 Uhr beginnt der verkaufsoffene Sonntag.
Ramsdorf (pd/dd). Ob Bücher, Zeitschriften, Comics, Ansichtskarten, Hörbücher, Kassetten, Spiele oder Schallplatten – am Sonntag, 2. September, findet der neunte Büchermarkt auf dem Burgplatz statt. Von 11 bis 18 Uhr darf an den Ständen nach Herzenslust geschmökert werden. Über 30 private und gewerbliche Händler bieten neben günstigem Lesestoff aus zweiter Hand auch literarische Kostbarkeiten an. Ab 13 Uhr beginnt der verkaufsoffene Sonntag und die Geschäftsleute laden zum gemütlichen Einkaufsbummel ein.

Vorgestellt wird am Sonntag auch der neue „Bücherschrank“, der dauerhaft auf dem Burgplatz stehen wird. Der Ort ist bewusst gewählt, da viele Menschen dort vorbeikommen. Das System ist einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich heraus. Über 300 Bücher finden in dem Schrank Platz und betreut wird das Projekt von Christa Nieland und Adele Czmiel. Der Bücherschrank soll mit seinem eigens eingerichteten Kinderfach dazu beitragen, auch Kinder noch mehr für das Lesen zu begeistern. Die Patenschaft für den Bücherschrank haben Christa Nieland und Adele Czmiel übernommen. Sie kommen regelmäßig vorbei und bringen Ordnung in den Schrank.

Die kleine Bibliothek ist aus vielen Gründen beliebt: Sie entspricht dem gesellschaftlichen Trend der „Sharing Economy“ (Teilen ist das neue Haben) und ist gleichzeitig eine literarische Fundgrube, die jeden Tag 24 Stunden geöffnet hat. Nicht zuletzt ist er eine Art Begegnungsstätte, denn über Bücher kommt man schnell ins Gespräch. „Der innogy Bücherschrank ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Stadt beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, sagt Bürgermeisterin Dagmar Jeske.

Neben Literatur und Sonntags-Shopping gibt es für die Besucher außerdem ein buntes Rahmenprogramm. Für Livemusik sorgt Sven van Koetsveld mit seinem Street Piano und für Kinder gibt es Bastelaktionen, bei der Stiftehalter aus Holz sowie Insektenhotels gebaut werden können.

In Deutschland gibt es inzwischen 165 „innogy“-Bücherschränke. Sie stehen in kleineren Gemeinden wie Raesfeld im Münsterland und in größeren Kommunen wie Bergheim, aber auch in der Großstadt Essen. Das Stadtmöbel, in dem Platz für ungefähr 320 Bücher ist, wurde von dem Kölner Architekten Hans-Jürgen Greve entworfen. Alle Standorte finden Sie unter www.innogy.com/buecherschraenke
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