Feierstunde im Jugendhaus: Erinnern um der Gegenwart willen

Riga war seinerzeit das erste Deportationsziel, in das jüdische Menschen verschleppt wurden. Foto: Stadtarchiv Bielefeld
Borken (pd/dd). „Erinnern um der Gegenwart Willen“, unter diesem Motto lädt die Stadt zu einer öffentlichen Feierstunde ein, die am Sonntag, 14. Oktober, um 11 Uhr im Jugendhaus an der Josefstraße stattfindet. Anlass ist der Beitritt Borkens zum Riga-Komitee.

Im Mittelpunkt steht das Erinnern an die jüdischen Gemeinden in Borken und Gemen, an das Zusammenleben von christlichen und jüdischen Nachbarn und an die vielen positiven Beiträge, die Bürgerinnen und Bürger jüdischen Glaubens zum städtischen Leben leisteten, bevor die Nationalsozialisten an die Macht gelangten. Die lettische Hauptstadt Riga war seinerzeit das erste Deportationsziel, als die Polizeibehörden im Regierungsbezirk Münster begannen, jüdische Menschen zu verschleppen.

Nach einleitenden Gedanken zum Thema von Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing wird Regierungspräsidentin Dorothee Feller das Engagement des Deutschen Riga-Komitees erläutern.
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