„Hexenjagd“ im Vennehof

Das Euro-Studio Landgraf gastiert in Borken.Foto: Dettmannn
Borken (pd/dd). Den Arthur Miller-Klassiker „Hexenjagd“ zeigt die Kulturgemeinde am Mittwoch, 7. November, um 20 Uhr im Vennehof. Mit der Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts in Amerika behandelt das Stück vordergründig zwar einen historischen Stoff, die Zusammenhänge zwischen religiösem und politischem Fanatismus werden aber vom Autor bewusst auch auf seine Gegenwart – die Kommunistenhatz des berüchtigten Senators Joseph McCarthy im Amerika der 1950er Jahre – bezogen. Mehr noch: 65 Jahre nach der Uraufführung ist Millers Klassiker thematisch plötzlich wieder in aller Munde. Denn in Zeiten, in denen Presse- und Meinungsfreiheit in vielen Weltgegenden zunehmende Einschränkung erfahren und manche Machthaber tatsächliche oder auch vermeintliche politische Gegner unter fadenscheinigen Gründen verfolgen und inhaftieren lassen, ist Aufmerksamkeit gefragt.

Zum Inhalt: Für eine Gruppe pubertierender Mädchen, die nach einem verbotenen Tanz im Wald sonderbar agieren, gibt es im puritanischen Salem des 17. Jahrhunderts nur eine Erklärung: Teufelswerk. Man ruft den Hexenspezialisten Pastor Hale zu Hilfe. Bei seinen Verhören geben die Mädchen an, verführt und verhext worden zu sein. Schnell merken sie, dass sie der Strafe entgehen können, wenn sie andere der Teufelsbuhlerei beschuldigen. Und so denunzieren sie munter drauf los...

Karten in der Tourist-Info Borken am Neutor, 02861/ 939252 oder 02861/75 84.
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