Jagd nach den Geisterteilchen

Mit Hilfe des „IceCubes“versuchen Antarktis-Forscher kosmische Prozesse zu verstehen. Foto: F. Pedreros/IceCube/NSF
Münster (pd/dd). Tief im Eis der Antarktis befindet sich der größte und wohl ungewöhnlichste Detektor der Wissenschaftswelt: „IceCube“. Wissenschaftler beobachten dort Neutrinos, winzige und schwer fassbare Teilchen, um die extremsten Orte im Universum zu erforschen.

Mit der neuen Show „Die Jagd nach dem Geisterteilchen –vom Südpol bis an den Rand des Universums“ im Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde an der Sentruper Straße in Münster können die Besucher einen Einblick in die arktische Welt nehmen. Zu sehen ist das Programm am 15. Februar um 19 Uhr sowie am 8. März um 18 Uhr. Karten im Vorverkauf können unter Telefon 0251/ 5916050 (Servicezeiten: montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie montags bis donnerstags von 14 bis 15.30 Uhr) reserviert werden.

Die Show ist eine Koproduktion des Wisconsin IceCube Particle Astrophysics Center und des Milwaukee Public Museum. Die deutsche Fassung wurde gemeinsam produziert vom Planetarium des LWL und dem Institut für Kernphysik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Es ist für Gäste ab 10 Jahren geeignet, dauert etwa 50 Minuten und besteht aus einem filmischen Teil von zirka 30 Minuten sowie aus einem kurzen Live-Vortrag eines Mitarbeiters des Uni-Instituts über die Arbeit am Südpol, an der auch die Forscherinnen aus Münster entscheidend beteiligt sind. Die Besucher der Show haben auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.